vergrößernverkleinern
Der Texas Tornado fegte über Phillip Island hinweg © Bridgestone

Colin Edwards verpasste bei der Qualifikation knapp die erste Startreihe, während James Toseland die Top Ten verpasste

Ein Deja-vu-Erlebnis bietet das Ergebnis von Tech 3, denn ähnlich wie die Qualifikation in Australien liefen beinahe alle Zeitenjagden in dieser Saison ab: Edwards mit Kontakt zur ersten Reihe, Toseland nicht in den Top Ten.

"Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon auf dieser Strecke gefahren bin, und jedes Mal ist es so, als würde man hier zum ersten Mal fahren", erklärte Colin Edwards, der auf den fünften Rang fuhr. Sein Teamkollege James Toseland landete auf den zwölften Platz.

"Man benötigt einerseits Stabilität für die Geraden, andererseits Agilität für die Kurven", erklärt Edwards die Besonderheiten der Strecke. "Man muss auf dieser Strecke einfach ein gewisses Risiko eingehen, um eine schnelle Zeit zu fahren. Das kann man jedoch nicht, wenn das Motorrad nicht optimal eingestellt ist. Zum Ende hin, hatte ich eine Einstellung, bei der das Risiko reduziert war. Ich konnte sehr viel härter pushen, ohne dass ich das Gefühl hatte, an die Grenzen zu gehen", sagte Edwards.

Edwards will noch auf den fünften Platz in der Gesamtwertung vorfahren und muss dafür neun Punkte auf Andrea Dovizioso aufholen. "Ich denke, dass wir für das Rennen ein gutes Paket haben", ist Edwards optimistisch.

Sein Teamkollege Toseland haderte hingegen mit dem Ergebnis der Qualifikation. "Zwei, drei Zehntel haben gefehlt, dann wäre ich in die zweite Startreihe gefahren", sagte Toseland, der sich auf seiner Abschiedstour befindet, denn er wird in der kommenden Saison durch Ben Spies ersetzt. Für die verbleibenden Rennen ist der Brite jedoch hoch motiviert. "Es gibt für mich immer noch viel, für das es sich in den letzten Rennen zu kämpfen lohnt. Ich werde das Maximum aus mir herausholen", sagte er.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel