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Auf einer weißen Ducati holte sich Casey Stoner den Heimsieg © Bridgestone

Während Casey Stoner in Australien an der Spitze des Fahrerfeldes fuhr, war Nicky Hayden der Letzte

Das Ducati-Team deckte in Australien das gesamte Leistungsspektrum ab. Sie nämlich in Casey Stoner sowohl den besten als auch in Nicky Hayden den schlechtesten Fahrer des Rennens.

Für Casey Stoner war der Sonntag ein unvergesslicher. "Ich habe ganz vergessen wie gut das Gefühl ist, wenn man gewinnt. Unter all meinen Siegen ist das ein ganz besonderer", freute sich Stoner über den Erfolg vor den heimischen Fans. "Ich hatte ein wirklich gutes Rennen", erklärte Casey Stoner. "Ich bin froh, dass ich nach meiner Rückkehr in Estoril so schnell das Comeback an die Weltspitze geschafft habe."

"Das ist wirklich ein besonderer Tag", sagte Teamchef Livio Suppio. "Es ist Caseys dritter Sieg in Folge hier auf Phillip Island aber dieses Mal bedeutet der Erfolg noch mehr. Casey verdient es. Er ist durch eine schwere Phase gegangen und mit seinem Comeback nach zwei Monaten enormen Charakter bewiesen."Um die Besonderheit des Sieges auch farblich zu untermauern, ging Stoner als Schimmelreiter ins Rennen, denn seine Ducati war weiß lackiert. "Ich hatte vor allem mit dem Grip am Hinterreifen zu kämpfen, aber ich denke, dass die meisten Fahrer mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Das Bike war für das Rennen optimal vorbereitet, zudem habe ich mich körperlich absolut fit gefühlt", sagte Casey Stoner.

Sein Teamkollege Nicky Hayden hatte hingegen wenig Grund zur Freude. Sein Rennen war bereits nach der Begegnung in der ersten Kurve mit Lorenzo gelaufen. "Ich habe gesehen, dass er einen schlechten Start hatte, als ich ihn überholt habe, und das nächste, was ich spürte war ein harter Schlag", beschrieb Hayden die Kollision, nach der sein Motorrad derart beschädigt war, dass er nur noch dem Feld hinterherfahren konnte.

"Ich habe eigentlich noch auf Regen gehofft", erklärt Hayden den Fakt, dass er seine Maschine nicht abgestellt hat. "Ich kann Jorge aber nicht an den Pranger stellen, denn er kämpft um die WM und ich weiß, dass es nicht seine Absicht war. Das einzig Gute ist, dass ich nicht verletzt worden bin", sieht Hayden wenigstens etwas Gutes in dem vermaledeiten Wochenende.

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