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Jonas Folger hatte bei seiner ersten Reise nach Australien viel Spaß © pacepix.com

Der 16 Jahre alte Jonas Folger war sichtlich angetan von seinem ersten Ausflug nach Down Under

Nach dem 14. Platz im 125ccm-Rennen zum Grand Prix von Australien konnte der deutsche Shooting-Star Jonas Folger die Prophezeiungen seiner Rennfahrerkollegen nur bestätigen. "Australien ist echt cool und die Rennstrecke auf Phillip Island ist wirklich die geilste von allen", gerät der 16 Jahre alte Bayer ins Schwärmen.

Einzig im Qualifying am Samstagnachmittag machte sich für Folger mangelnde Erfahrung für die ultraschnelle 4.448 Meter lange Rennstrecke auf der kleinen Insel bemerkbar. "Ich konnte keinen Anschluss zu schnelleren Fahrern finden", meint der Aprilia-Pilot. "Auf dieser Strecke fährt man viele Kurven im fünften, sechsten Gang. Da meine Aprilia nicht die PS-stärkste ist, wäre ein guter Windschatten immens wichtig gewesen, um auf schnellen Rundenzeiten zu kommen."

Doch am Sonntag zeigte er, dass er ein richtiger Racer ist. Folger ging von der 23. Startposition ins Rennen und mit einem prächtigen Start ist es ihm gelungen, gleich einige Plätze gut zu machen. "Mein Start war gut und das Motorrad funktionierte auch gut. Beim Fahren in der Gruppe konnte ich mich kontinuierlich nach vorne arbeiten." Über weite Phasen des Rennens lag Folger auf dem elften Rang, ehe ihn ein Fahrfehler zwei Plätze gekostet hat.

Bevor das gesamte Team am morgigen Dienstag nach Malaysia weiterreist, stand am heutigen Montag noch ein Besuch eines Wildlife-Parks auf dem Programm: "In Australien zu sein und keine Kängurus zu sehen, geht ja gar nicht..." Und die gibt es im Wildlife-Park auf Phillip Island in rauen Mengen.

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