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James Toseland war mächtig sauer über seine Durchfahrtsstrafe © Yamaha

Tech-3-Pilot James Toseland kommt nach eingehendem Videostudium zu dem Schluss, dass er auf Phillip Island nichts falsch gemacht hat

James Toseland hat sich immer noch nicht beruhigt: Der Tech-3-Pilot ist nach wie vor der Auffassung, dass er im MotoGP-Rennen auf Phillip Island keinen Frühstart hatte. Die Rennleitung hatte das anders gesehen und ihm eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Die musste Toseland antreten, als er gerade in einem ganzen Fahrerpaket um Platz fünf kämpfte. Seine Hoffnungen auf eine Top-10-Platzierung wurden durch die Strafe zunichte gemacht.

Toseland reiste so schnell wie möglich aus Pillip Island ab, schaute sich aber zuvor mit seinem Tech-3-Teamchef Herve Poncharal noch einmal die Videoaufzeichungen des Rennens genau an. "Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich jetzt fühle", so Toseland. "Ich kann nur sagen, dass die Strafe unglaublich hart war und dass ich extrem enttäuscht bin".

"Ich habe mir den Start im Fernsehen angeschaut und habe nicht gesehen, dass ich irgendetwas falsch gemacht hätte", erklärt der 28-Jährige weiter. "Es ist sehr hart für mich, das zu akzeptieren. Aber ich muss es so schnell wie möglich abhaken und versuchen, nächste Woche in Sepang ein gutes Ergebnis zu holen."

Auch Teamchef Poncharal fand, dass die Strafe zu hart war: "Ich verstehe seine Frustration. Ich bin mit ihm zur Rennleitung gegangen und wir haben uns dort den Start angeschaut. Um ehrlich zu sein, war es eine etwas zu harte und grenzwertige Entscheidung. Aber wir müssen die Entscheidung der Rennleitung respektieren und Regeln sind nun einmal Regeln."

Toseland habe am Start kaum gezuckt, betont Poncharal, "deshalb fühlt er sich ungerecht behandelt. Er hatte keinerlei Vorteil oder Ähnliches, aber die Strafe hat sein Rennen kaputt gemacht."

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