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Bradley Smith raste im ersten Freien Training von Sepang auf den ersten Platz © Aspar

Aprilia-Pilot Bradley Smith startete mit einer Trainingsbestzeit in das Wochenende von Malaysia - Jonas Folger und Sandro Cortese zum Auftakt stark

Bei strahlendem Sonnenschein, heißer Witterung und hoher Luftfeuchtigkeit eröffneten die Piloten der 125er-Kategorie das Rennwochenende in Malaysia. Auf dem Sepang International Circuit boten die Youngster eine muntere Trainingssession, die vor allem in den Schlussminuten noch einmal spannend war: Mit seinem letzten Anlauf holte sich Bradley Smith (Aprilia) die Bestzeit im ersten Freien Training.

Der britische Rennfahrer blieb in 2:14.895 Minuten als einziger Pilot unter 135 Sekunden und behielt damit die Oberhand auf der 5,543 Kilometer langen Strecke bei Kuala Lumpur. Platz zwei ging nach 60 Trainingsminuten an Marc Marquez (KTM), Weltmeister Julian Simon (Aprilia) holte sich Rang drei. Nicolas Terol (Aprilia) wurde Vierter vor Jonas Folger (Aprilia) und Sandro Cortese (Derbi).

Stefan Bradl (Aprilia), der in der Anfangsphase der Freitagssession die Bestzeit markiert hatte, wurde abschließend auf dem 14. Rang geführt, Dominique Aegerter (Derbi) und Randy Krummenacher (Aprilia) holten sich die Positionen 16 und 19. Michael Ranseder (Aprilia) kam in Sepang noch nicht besonders gut zurecht und wurde knapp zwei Sekunden hinter Krummenacher 26.

Zwischenfälle gab es in der ersten Trainingseinheit des Wochenendes einige, doch die gingen zumeist glimpflich aus. Simon und Smith wurden bei mehreren Gelegenheiten beinahe von ihren Bikes abgeworfen, konnten sich aber erfolgreich im Sattel halten. Efren Vazquez (Derbi) musste dagegen absteigen, nachdem ihn beim Anbremsen das eigene Hinterrad überholt hatte.

Während der Spanier vergleichsweise sanft auf dem Asphalt landete, machte Danny Webb (Aprilia) fünf Minuten vor Schluss Bekanntschaft mit den malaysischen Kiesbetten. Der Brite blieb bei seinem Abflug augenscheinlich unverletzt. Esteve Rabat (Aprilia) verlor Teile seines Auspuffs auf der Strecke, Lorenzo Zanetti (Aprilia) haderte gleich schon zu Beginn mit einem stotternden Bike.

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