vergrößernverkleinern
Jorge Lorenzo sicherte sich im ersten Training von Sepang den ersten Platz © Bridgestone

Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo holte sich im ersten Freien Training von Sepang den ersten Platz - Casey Stoner auf Rang zwei, Valentino Rossi Vierter

WM-Verfolger Jorge Lorenzo (Yamaha) muss an diesem Wochenende alles geben, wenn er im Duell mit Teamkollege Valentino Rossi noch einmal Land sehen will - im ersten Freien Training setzte der spanische Youngster diese Vorgabe jedenfalls prima um: Lorenzo drehte auf der 5,543 Kilometer langen Rennstrecke bei Kuala Lumpur die schnellste Runde und verwies die Rivalen auf die Plätze.

In 2:02.180 Minuten raste der 22-Jährige um den Kurs und belegte damit knapp den ersten Rang vor Casey Stoner (Ducati), der sich in den ersten 60 Trainingsminuten einmal mehr in guter Verfassung präsentierte. Stoner wusste auf dem Sepang International Circuit durchaus zu überzeugen und belegte mit 0,064 Sekunden Rückstand den zweiten Rang. Dahinter klaffte schon eine große Lücke.

Satte 0,578 Sekunden fehlten Dani Pedrosa (Honda) auf die Bestzeit vom Freitag, auch Titelfavorit Rossi musste sich zunächst deutlich hinten anstellen: Der "Doktor" handelte sich in der ersten Session des vorletzten Rennwochenendes 0,684 Sekunden Rückstand auf Teamkollege und WM-Rivale Lorenzo ein - hinter Rossi gab es dann erneut einen kleinen Sprung in der Zeitentabelle.

Andrea Dovizioso (Honda) holte sich mit 0,962 Sekunden Abstand zur Spitze den fünften Rang, Loris Capirossi (Suzuki) bescherte seinem Arbeitgeber Platz sechs. Toni Elias (Honda) landete mit seinem Gresini-Bike und etwas mehr als einer Sekunde Rückstand auf Lorenzo auf dem siebten Rang, Nicky Hayden (Ducati) komplettierte die Top 8 der ersten Trainingssession von Malaysia.

Für seine Verhältnisse einen Tick zu weit hinten fand sich Colin Edwards (Yamaha) wieder: Der US-Amerikaner wurde nach 60 Minuten auf dem neunten Rang geführt, womit er sich noch vor Chris Vermeulen (Suzuki), Mika Kallio (Ducati) und Alex de Angelis (Honda) klassieren konnte. Marco Melandri (Hayate) holte sich mit zwei Sekunden Abstand auf Rang eins den 13. Platz.

Während die Session nur wenige außergewöhnlich Ereignisse bereithielt, rückte vor allem der Kampf um den vorletzten Platz ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Aleix Espargaro (Ducati) und Gabor Talmacsi (Honda) duellierten sich fortwährend um die rote Laterne - mit dem besseren Ende für den ungarischen Scot-Piloten, der den Pramac-Rückkehrer im ersten Training auf Platz 17 verwies.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel