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Jorge Lorenzo (r.) erkennt die starken Leistungen Valentino Rossis ehrlich an © Yamaha

Jorge Lorenzo hat sich gedanklich vom Gewinn des WM-Titels bereits verabschiedet, sieht aber seine vier Ausfälle nicht als Hauptgrund für die Niederlage gegen Valentino Rossi

Die Stürze in Jerez, Donington, Brünn und Phillip Island haben Jorge Lorenzo um wichtige Punkte im Kampf um den WM-Titel 2009 gebracht. Nach seinem High-Speed-Crash im Großen Preis von Australien hat der 22-Jährige Spanier zwei Rennen vor Schluss 38 Punkte Rückstand auf Titelverteidiger Valentino Rossi.

Die Weltmeisterschaft ist für ihn zwar rein rechnerisch noch nicht verloren, aber Lorenzo zieht gegenüber 'Motor Cycle News' schon ein erstes Saisonfazit: "Ich hatte eine fantastische Saison, habe eine Menge Rennen gewonnen und kann am Ende Zweiter werden. Das ist ein gutes Ergebnis, aber das ist anscheinend für manche Presseleute nicht genug. Aber ich kann damit leben."

Zwar gibt der Mallorquiner zu, dass ihm seine Ausfälle nicht gerade geholfen haben. Aber der Yamaha-Pilot sieht ehrlich ein, dass Rossi oftmals einfach besser war als er: "Die Stürze sind ein Grund, warum ich die Meisterschaft nicht gewonnen habe. Aver Valentino ist ja auch mehrmals gestürzt. Aber Valentino war in der Mehrheit der Rennen einfach schneller als ich und der komplettere Fahrer."

An diesem Wochenende steht in Sepang der 16. von insgesamt 17 WM-Läufen der Saison 2009 an. Rossi fährt mit derzeit 270 WM-Zählern gegenüber Lorenzos 238 seinem neunten Titel in der Königsklasse entgegen. Ducati-Fahrer Casey Stoner liegt nach seinem Sieg in Australien mit 195 Punkten auf Platz drei des Klassements.

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