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Sandro Cortese war mit Platz sechs im Freien Training nicht zufrieden © xpb.cc

Während Jonas Folger nach seinem fünften Platz am Freitag kein Grund zu klagen hatte, beschwerte sich Sandro Cortese über Fahrwerksprobleme

Schon bevor das erste Freie Training zum Großen Preis von Malaysia begonnen hatte, machte Jonas Folger deutlich, wie sehr er sich auf das Fahren in Sepang freut. Trotz der hohen Temperaturen von 30 Grad Celcius und über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit meinte der junge Bayer: "Es ist auszuhalten." Gegenüber dem Rennen in Australien "erwarte ich mir auf jeden Fall eine Steigerung. Denn in Phillip Island habe ich es vermasselt."

Den Worten ließ Folger Taten folgen. Mit Platz fünf im Freien Training war er der beste der drei deutschen Grand-Prix-Piloten. Eine Rundenzeit von 2:15.746 Minuten bedeutete Platz fünf. "Heute hatte ich richtigen Spaß am Fahren. Darauf kommt es an. Jetzt schaue ich, ob wir etwas am Fahrwerk verbessern können." Und wie lautet Folgers Devise für den Samstag? "Ganz einfach: noch schneller fahren."

Das Thema Fahrwerk ist auch ein gutes Stichwort für Sandro Cortese, der knapp hinter Folger auf Rang sechs landete (2:15.753). "Es gab einige Fahrwerksprobleme und ich tat mich daher schwer, so weit nach vorne zu fahren", sagte Cortese anschließend. "Wir mussten für diesen sechsten Platz wirklich sehr hart arbeiten. Das war kein komfortables schnelles Fahren. Ich musste aggressiv zu Werke gehen und das Bike regelrecht in die Kurven werfen."

Deshalb fiel Corteses Fazit nicht ganz so positiv aus wie das seines etwas schnelleren Landsmanns: "Ich bin nicht ganz zufrieden. Aber so weit, so gut. Wir haben gute Daten für Samstag gesammelt. Wir sollten das Motorrad schnell gut hinbekommen."

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