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Die Saison 2009 macht Stefan Bradl offensichtlich keinen Spaß © Kiefer

Für Stefan Bradl läuft es derzeit überhaupt nicht - Nach Sturz in Phillip Island nur Platz 14 im ersten Freien Training von Malaysia

Stefan Bradl sehnt das Saisonende herbei. Nach seinem Sturz in Rennen von Phillip Island flog der Kiefer-Pilot direkt weiter nach Malaysia. "Es bleibt mir ja nichts anderes übrig. Wenn man aber zurückdenkt, tut es schon noch weh. Leider kann man es nicht mehr rückgängig machen", sagte Bradl am Freitag. Mit Blick auf das Rennen in Sepang gibt er sich geradezu fatalistisch: "Wir haben nichts mehr zu verlieren."

"Ich werde mein Bestes geben - wie in jedem Rennen. Schauen wir, was dann dabei herauskommt. Hoffentlich habe ich etwas mehr Glück als in Australien." Im Freien Training am Freitag machte das Glück aber noch einen recht großen Bogen um Bradl. Platz 14 und rund 1,9 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Bradley Smith - ein ernüchterndes Ergebnis.

Bradl beschreibt sein Dilemma so: "Rang 14 ist natürlich nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben einiges am Motorrad probiert und ich hatte anfangs viele Rutscher. Dann wurde es etwas besser, ehe uns das Hinterrad Probleme bereitete. Diese Schwierigkeiten begleiten uns nun schon eine ganze Weile. Damit bin ich dann nicht mehr auf Zeiten gekommen."

Nun stellt sich die Frage, was man bis zum Qualifikationstraining am Samstag verbessern kann. "Wir müssen uns jetzt anschauen, welchen Reifen wir verwenden. Ob dieser dann die Distanz übersteht, ist eine andere Frage", so Bradl. "Bei den vergangenen Rennen war ich in den ersten Runden immer etwas zu verhalten. In Australien wollte ich es daher anders machen und direkt angreifen."

Das Ergebnis der frühen Attacke ist bekannt: Bradl stürzte und schied aus. "Es ist halt schwierig, einen Kompromiss zu finden", rechtfertigt er sich. "Das geht aber jedem Rennfahrer so." Das Rennen der 125er-Klasse wird am Sonntag um 5 Uhr mitteleuropäischer Winterzeit gestartet.

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