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Colin Edwards und James Toseland litten in Sepang unter zu wenig Topspeed © Yamaha

Nach dem ersten Freien Training klagten Colin Edwards und James Toseland unisono über zu wenig Power auf den langen Geraden von Sepang

Kein Auftakt nach Maß für Tech 3: Während die Konkurrenz auf dem Sepang International Circuit gleich zu Beginn des ersten Freien Trainings mit schnellen Runden auf sich aufmerksam machen konnte, mussten sich die beiden Yamaha-Fahrer Colin Edwards und James Toseland zumeist hinten anstellen: Das Duo kam in der Hitze von Malaysia einfach nicht auf die nötige Geschwindigkeit.

"Ich fühle mich wohl auf dem Bike und versuche wirklich alles - mein Motorrad fühlte sich heute ziemlich langsam an, wenn ich ehrlich bin", beschreibt Edwards seine Eindrücke. "Ich kenne diesen Kurs wie meine Westentasche, weil wir schon so oft hier waren, um Rennen und Testfahrten zu bestreiten. Wir haben eine spezielle Getriebeeinstellung, von der ich genau weiß, was auf der Strecke passieren wird."

"In diesem Bereich müssen wir aber etwas ändern, denn ich bremste so viel später als üblich, weil ich einfach nicht so viel Geschwindigkeit auf die Geraden mitnehmen kann", meint der US-Amerikaner. "Aufgrund dieses Problems musste ich Zeit gutmachen, indem ich die Kurven viel schneller anfuhr. Das hat wiederum zur Folge, dass die Reifenflanken rasch abgenutzt werden", erläutert Edwards.

"Bei diesen hohen Temperaturen ist der Reifenabrieb ohnehin viel größer, als es mir recht ist. Ich werde mich nun mit meinen Tech-3-Jungs hinsetzen und überlegen, was wir da machen können. Ich bin noch immer zuversichtlich, ein positives Wochenende zu haben", gibt der 35-Jährige zu Protokoll. Teamkollege Toseland hatte mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, hatte aber damit gerechnet.

"Wir hatten einen schwierigen Start, doch das war mir schon klar", so der Brite. "Ich war heute mit einem alten Motor unterwegs und das hatte große Auswirkungen auf unsere Leistung. Für das restliche Wochenende steht uns allerdings ein frischeres Aggregat zur Verfügung. Das sollte dabei helfen, in der Geschwindigkeitstabelle wesentlich weiter vorne zu landen", sagt Toseland.

"Ich hatte Probleme mit dem seitlichen Grip. Ich versuche, die fehlende Beschleunigung durch eine höhere Geschwindigkeit in den Kurven wettzumachen und das sorgt für einen hohen Reifenverschleiß. Während der Session ist es uns leider nicht gelungen, mehr seitlichen Grip zu finden. Mit ein paar guten Ideen sollten wir morgen aber schon viel besser aussehen", erklärt der 29-Jährige.

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