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Jonathan Rea schnappte sich in Portimão die provisorische Superbike-Pole-Position © Honda

Weder Ben Spies noch Noriyuki Haga landeten in der ersten Qualifikation ganz vorne: Jonathan Rea setzte sich knapp gegen die Rivalen durch

Das Superbike-Wochenende in Portugal steht ganz im Zeichen der Titelentscheidung zwischen Noriyuki Haga (Ducati) und Ben Spies (Yamaha), doch bislang halten sich die beiden großen Favoriten noch schwer zurück: Sowohl im ersten Freien Training als auch in der ersten Qualifikation gaben andere den Ton in Portimão an - im Zeittraining war Jonathan Rea (Honda) der Schnellste.

Der britische Rennfahrer brauchte 1:43.786 Minuten für einen Umlauf auf der Algarve-Rennbahn und verwies seine Konkurrenten damit auf die Plätze. Jakub Smrz (Ducati), im ersten Training noch auf Rang eins abgewinkt, musste sich am Nachmittag mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Dritter wurde Spies, der selbigen umdrehte und sich damit für die Trainingsniederlage revanchierte.

Rivale Haga schaffte es in der Qualifikation nämlich nicht unter die Top 8 und wurde in 1:44.254 Minuten nur auf dem neunten Rang unter 26 Fahrern gewertet - fast vier Zehntel hinter Spies. Dazwischen klassierten sich Carlos Checa (Honda), Shane Byrne (Ducati), Fonsi Nieto (Ducati), Michel Fabrizio (Ducati) sowie Max Biaggi (Aprilia). Leon Haslam (Honda) beschloss die Top 10.

Ein ordentliches Ergebnis lieferten die BMW Piloten ab: Ruben Xaus und Troy Corser umrundeten die atemberaubende Rennstrecke an der portugiesischen Atlantikküste beinahe im Parallelflug und waren letztendlich nur durch die Winzigkeit von 0,008 Sekunden getrennt - mit dem besseren Ende für Xaus. Das Duo reihte sich hinter Yukio Kagayama (Suzuki) auf den Positionen zwölf und 13 ein.

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