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Noriyuki Haga sieht sich und sein Team in Portugal vollkommen auf Kurs liegen © Ducati

Für die Spitze hat es in Portimão bislang nicht gereicht, dennoch sind die beiden Ducati-Piloten Noriyuki Haga und Michel Fabrizio sehr optimistisch

Das erste große Kräftemessen der beiden WM-Rivalen entschied Ben Spies (Yamaha) für sich: Der US-amerikanische Herausforderer nahm seinem Konkurrenten Noriyuki Haga (Ducati) in der ersten Qualifikation von Portugal satte vier Zehntelsekunden ab, doch der Japaner ist trotzdem weit davon entfernt, Panik zu schieben. Stattdessen will sich Haga voll und ganz der Setuparbeit widmen.

"Im Großen und Ganzen hatten wir keine wirklichen Probleme", fasst der WM-Spitzenreiter seine bisherigen Eindrücke zusammen. "Wir arbeiten daran, das optimale Setup zu finden. Dieser Prozess wird sich am Samstag fortsetzen. Ich würde gerne noch etwas mehr Grip finden, doch abgesehen davon bin ich recht zuversichtlich", meint Haga, der noch zehn Punkte Vorsprung genießt.

"Ich weiß, dass wir schnell sind und dass wir hier sehr konkurrenzfähig sein können", gibt der Ducati-Pilot zu Protokoll - ein Umstand, den es möglichst schon in der Superpole-Session unter Beweis zu stellen gilt. Hagas Teamkollege Michel Fabrizio zeigt sich jedenfalls ganz entspannt: "Ich würde sagen, wir haben alles unter Kontrolle", hält der italienische Rennfahrer nach Qualifying eins fest.

"Wir haben hauptsächlich mit den harten Reifen gearbeitet, um das Gefühl für den Streckenbelag zu verbessern. Ich habe noch nicht vollstes Vertrauen in die Front des Bikes und der Asphalt war auch noch nicht in bester Verfassung. Das bedeutet, dass ich noch nicht so viel Druck machen konnte, wie ich eigentlich wollte", so Fabrizio. "Am Samstag werden wir weitere Veränderungen vornehmen lassen."

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