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Dani Pedrosa raste im zweiten Freien Training von Malaysia auf Rang eins © Honda

Honda-Pilot Dani Pedrosa holte sich am Samstagmorgen die Bestzeit im MotoGP-Training - WM-Verfolger Jorge Lorenzo muss abreißen lassen

Im ersten Freien Training von Malaysia hatte Jorge Lorenzo (Yamaha) noch den Ton angegeben, doch schon wenige Stunden später wurde den Fans auf den Tribünen des Sepang International Circuit ein anderes Bild geboten: Dani Pedrosa (Honda) drehte im zweiten Freien Training die schnellste Runde und klassierte sich in 2:01.427 Minuten auf dem ersten Tabellenplatz.

Damit war der spanische Youngster winzige 0,019 Sekunden schneller als WM-Spitzenreiter Valentino Rossi (Yamaha), der nach 60 Trainingsminuten den zweiten Rang bekleidete. Ebenfalls wieder sehr solide unterwegs war Casey Stoner (Ducati), der nach seinem Sieg auf Phillip Island wieder Kurs auf ein weiteres Topergebnis zu nehmen scheint. Dem Australier fehlten 0,058 Sekunden auf Pedrosa.

"Erst" auf Platz vier folgte Lorenzo, der sich im zweiten Freien Training allerdings einen ungewohnt großen Rückstand auf die Spitze einhandelte. Der spanische Rennfahrer blieb nach einer Stunde knapp vier Zehntel hinter seinem Honda-Landsmann zurück und konnte daher nicht an seinen Bestwert vom Freitag anknüpfen - auch im Duell gegen Rossi zog Lorenzo so den Kürzeren.

Einen starken Auftritt bot indes Gresini-Fahrer Toni Elias (Honda): Der Spanier raste in 2:02.181 Minuten auf den sechsten Platz hinter Andrea Dovizioso (Honda) und blieb damit noch vor Nicky Hayden (Ducati), der sich 0,235 Sekunden dahinter auf Rang sieben klassierte. Colin Edwards (Yamaha) landete mit weiteren neun Tausendstelsekunden Rückstand auf dem achten Platz.

Im Mittelfeld wusste vor allem MotoGP-Rückkehrer Aleix Espargaro (Ducati) zu überzeugen: Der Pramac-Pilot verzeichnete im zweiten Freien Training eine deutliche Steigerung und landete abschließend auf dem 14. Tabellenrang. Bei fast genau zwei Sekunden Abstand auf die Topzeit ließ der Spanier Marco Melandri (Hayate), James Toseland (Yamaha) und Gabor Talmacsi (Honda) hinter sich.

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