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Hiroshi Aoyama setzt seine Konkurrenten unter Druck und fährt zur Trainingsbestzeit © Honda

WM-Spitzenreiter Hiroshi Aoyama lässt keine Zweifel daran, dass er in Malaysia einen Schritt Richtung 250er-Titel machen will: Platz eins im Training

Der Titelkampf in der 250er-Kategorie spitzt sich weiter zu: Zwei Rennen vor Schluss sind Tabellenführer Hiroshi Aoyama (Honda) und Verfolger Marco Simoncelli (Gilera) nur durch zwölf Punkte voneinander getrennt - auf dem Sepang International Circuit von Malaysia könnte also durchaus eine Vorentscheidung im WM-Duell fallen. Und Aoyama scheint sehr gut aufgelegt zu sein.

Der japanische Rennfahrer belegte im abschließenden Freien Training auf der 5,543 Kilometer langen Rennstrecke bei Kuala Lumpur souverän den ersten Platz. 2:07.160 Minuten markierten die deutliche Bestzeit für den Honda-Piloten, der als einziger Fahrer im Feld die Chance hat, bereits an diesem Wochenende den Sack zuzumachen. Doch dazu muss Simoncelli freilich mitspielen.

Hinter Hector Barbera (Aprilia) belegte der künftige MotoGP-Fahrer den dritten Rang, wies allerdings schon einen gewaltigen Rückstand auf seinen WM-Konkurrenten auf: Erst 0,567 Sekunden hinter Aoyama sah Simoncelli im zweiten Freien Training von Malaysia die Zielflagge. Mattia Pasini (Aprilia), Raffaele de Rosa (Honda) sowie Ratthapark Wilairot (Honda) komplettierten die Top 6.

Der Schweizer Tom Lüthi (Aprilia) kam nach 60 Trainingsminuten auf den zehnten Gesamtrang und klassierte sich damit just vor Alvaro Bautista (Aprilia), der sich am Samstag einen Sturz leistete, aber augenscheinlich unverletzt davonkam. Auch Hector Faubel (Honda) landete einmal unsanft auf dem Hosenboden, trug bei seinem Abgang aber wohl ebenfalls keinerlei Verletzungen davon.

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