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Andrea Dovizioso muss sich strecken, wenn er in Sepang ein Topergebnis holen will © Honda

Dani Pedrosa spekuliert von Startplatz drei mit dem Sieg in Sepang, Andrea Dovizioso möchte im Rennen deutlich an MotoGP-Boden gutmachen

Unterschiedlicher könnten die Aufgaben für die beiden Honda-Piloten kaum sein: Während Dani Pedrosa von Startplatz drei mit einem Podium liebäugeln darf, muss sich Stallgefährte Andrea Dovizioso um Schadensbegrenzung bemühen: Der italienische Rennfahrer verpasste es in der Qualifikation von Malaysia, eine schnelle Runde zu markieren, und geht nur von Rang elf ins Rennen.

"Im zweiten Freien Training habe ich den fünften Rang belegt und meine Geschwindigkeit im Renntrimm ist so schlecht nicht - auch wenn ich nur in der vierten Reihe stehe", gibt sich Dovizioso zweckoptimistisch. "Ich bin hoffnungsvoll, was den Grand Prix anbelangt. Enttäuscht bin ich hingegen vom elften Platz, denn Sepang ist eine Strecke, die ich sehr mag", sagt der Honda-Pilot.

"Ein guter Start wird am Sonntag immens wichtig sein. Die Strecke hatte am Nachmittag weniger Grip als am Morgen und ich konnte meine Rundenzeit mit den weichen Reifen nicht verbessern - am Samstagmorgen war ich sogar schneller unterwegs. Mein Rhythmus mit den Rennpneus ist okay, aber mein Startplatz könnte mein Rennen vernichten", gibt Dovizioso zu Protokoll.

"Wir haben auch heute wieder an der Traktionskontrolle gearbeitet. Das wird sich bezahlt machen, wenn die Reifen im Rennen nachlassen. Auf die eine schnelle Runde in der Qualifikation hilft das aber herzlich wenig. Es wird schwierig", meint der 23-Jährige. "Wir werden uns darauf konzentrieren, einen guten Start hinzulegen und dann schauen wir einmal, was wir im Rennen zeigen können."

Nichts anderes als den Sieg hat sich hingegen Pedrosa vorgenommen: "Ich freue mich darüber, wieder in der ersten Startreihe zu stehen. Dadurch kannst du einen guten Auftakt haben, wenn die Lichter ausgehen", so der Spanier. "Ich denke, wir haben eine gute Rennabstimmung. Wir müssen im Warmup lediglich noch ein paar kleinere Anpassungen vornehmen", erklärt der 24-Jährige.

"Zum Ende der Qualifikation habe ich mit den weichen Bridgestone-Reifen keinen besonders guten Job gemacht. Meine Rundenzeit spiegelt also nicht unser wahres Potenzial wider. Nichtsdestotrotz freue ich mich über die erste Startreihe. Es wird ein hartes und forderndes Rennen", erläutert Pedrosa. "Wir nehmen uns den Sieg vor - wie immer. Dafür geben wir alles. Ich bin hochmotiviert."

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