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Loris Capirossi freute sich über seine starke Leistung im Qualifying © Suzuki

Loris Capirossi belegte im Qualifikationstraining von Sepang einen starken fünften Platz - Chris Vermeulen enttäuscht mit Rang 14

Die tropische Hitze von Malaysia scheint Loris Capirossi zu liegen. Bei 34 Grad Celcius Lufttemperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und einem Sonnenschein, der den Asphalt der 5,5 Kilometer langen Strecke in Sepang auf über 50 Grad aufheizte, zeigte der Italiener im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Malaysia eine bärenstarke Leistung. Die Bestzeit von 2:01.716 Minuten, knapp 1,2 Sekunden hinter Valentino Rossis neuem Rundenrekord, bedeutete für Capirossi am Ende Startplatz fünf.

"Ich bin mit meiner Rundenzeit recht zufrieden", sagte der Suzuki-Pilot anschließend. "Es war heute Nachmittag heiß und das Motorrad hat gut funktioniert. Ich habe hier einen guten Rhythmus gefunden ich denke, dass wir morgen die Chance haben gut zu starten und ein wirklich gutes Rennen hinzulegen." Laut Suzuki-Teamchef Paul Denning stellt Capirossis fünfter Startplatz eine gute Voraussetzung dar, um "morgen Nachmittag unser bestes Ergebnis der Saison einzufahren."

Offenbar zahlte sich eine Änderung an der Abstimmung der GSV-R vor Beginn des Qualifyings für den Italiener aus. "Bis zum Qualifikationstraining heute Nachmittag hatten wir zu kämpfen", sagte Capirossi. "Wir waren immer noch auf der Suche nach der besten Abstimmung für das Motorrad. Wir haben am Vorderrad etwas geändert und ich wusste direkt bei meinem ersten Versuch, dass das Motorrad so wirklich toll funktioniert."

Ganz anders stellte sich die Situation dagegen für Capirossis Teamkollegen Chris Vermeulen dar. Der Australier war praktisch zu keinem Zeitpunkt konkurrenzfähig und landete am Ende auf dem enttäuschenden 14. Platz. Fast anderthalb Sekunden Rückstand auf Capirossi sprechen eine deutliche Sprache. Denning: "Chris hat mit diesem Resultat enttäuscht. Ich hoffe Chris geht morgen mit etwas Feuer in seinen Augen raus und zeigt uns, was er wirklich draufhat."

Vermeulen selbst macht die weichere Reifenmischung für sein schlechtes Abschneiden verantwortlich: "Die meisten Jungs waren auf den weicheren Reifen wesentlich schneller. Aber für mich war es fast unmöglich sie zu nutzen, denn ich spürte einfach nicht die Haftung, die ich brauchte. Also habe ich weiter die härteren Reifen benutzt, die wir auch im Rennen verwenden."

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