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Alex de Angelis möchte seinen siebten Platz in der WM verteidigen © Honda

Toni Elias und Alex de Angeles haben im Qualifying die Erwartungen ihres Teamchefs erfüllt - "Beide können morgen ein gutes Rennen haben"

Aus Sicht des Gresini-Honda-Teams verlief die Qualifikation zum Großen Preis von Malaysia erwartungsgemäß gut. Toni Elias qualifizierte sich als Sechster für die zweite Startreihe (2:01.918 Minuten), Alex de Angelis verpasste als Zehnter (2:02.274 Min.) die dritte Startreihe denkbar knapp. Mit diesem Ergebnis konnten die beiden Gresini-Piloten immerhin Honda-Werksfahrer Andrea Dovizioso schlagen, der nur Elfter wurde.

"Im Großen und Ganzen ist das Qualifying gut gelaufen", sagte Teamchef Fausto Gresini anschließend. "Ich bin natürlich glücklich über Tonis Platz in der zweiten Startreihe. Er war hier in Malaysia von Anfang an bei der Musik. Alex hat sich gut auf das Rennen vorbereitet. Er startet zwar aus der vierten Reihe, aber das ist ein Kurs, auf dem man Leute überholen und Plätze gutmachen kann, wenn die eigene Pace stimmt. Ich denke, dass bei morgen ein gutes Rennen haben können."

Elias war nach dem Qualifikationstraining trotz des guten sechsten Startplatzes nicht vollkommen zufrieden. "Mein Rhythmus ist ok, aber wir müssen uns noch verbessern. Denn wir haben so hart daran gearbeitet mehr Traktion zu bekommen, dass wir vielleicht andere Bereiche des Motorrads vernachlässigt haben", so der Spanier. "Wir müssen also einen Weg finden, eine bessere Balance zu finden."

Doch Elias ist sich darüber im Klaren, dass dies kein einfaches Unterfangen ist. "Man kann nicht immer alles haben, ich weiß. Aber es ist halt ärgerlich, wenn man nur ein paar kleine Schritte davon entfernt ist ein wirklich konkurrenzfähiges Paket fürs Rennen zu haben. Hoffentlich können wir die Schritt über Nacht und morgen im Warmup machen."

De Angelis hat sich nach dem Qualifying Gedanken um die Gesamtwertung der Weltmeisterschaft gemacht. Momentan liegen er, Randy de Puniet und Loris Capirossi punktgleich auf Rang sieben. "Ich weiß, dass Capirossi hier sehr stark aussieht. Aber wenn ich an ihm dranbleiben kann, dann haben wir in Valencia eine gute Chance. Denn das ist ein Kurs, den ich liebe und auf dem ich immer gut bin."

Angesprochen auf seinen zehnten Startplatz sagte de Angelis: "Ehrlich gesagt bin ich mit unserer heutigen Leistung zufrieden. Gestern waren wir von den anderen Kundenmaschinen weit entfernt, aber heute haben wir die Lücke schrittweise geschlossen. Mein Team hat einen großartigen Job gemacht. Wir sind konstante 2:02er-Zeiten gefahren und das ganz gutim Hinblick auf morgen."

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