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Ben Spies stürzt sich ins Abenteuer: Am Sonntag soll der Superbike-Titel her © Yamaha

Yamaha-Pilot Ben Spies will Kapital aus seiner Pole-Position schlagen, rechnet aber auch mit der Gegenwehr seiner Superbike-Konkurrenten

Der Tag der Entscheidung rückt näher: Will Ben Spies (Yamaha) sein Engagement in der Superbike-WM mit dem Titel beenden, so muss er am Sonntag zehn Punkte auf Spitzenreiter Noriyuki Haga (Ducati) gutmachen. Eine Aufgabe, die nach der Superpole vom Samstag als durchaus lösbar erscheint, schließlich geht Spies von Rang eins und Haga nur von Platz zehn ins Rennen.

"Die Superpole war prima für uns, weil wir so viel Druck gemacht haben, wie möglich", sagt Spies rückblickend. "Leider geht Nori nur von der dritten Reihe aus ins Rennen. Es geht am Sonntag aber nicht nur um mich und Nori. Da draußen sind auch noch andere Jungs" - und die werden sich freilich nicht besonders darum scheren, dass Spies und Haga auf "Big Points" angewiesen sind.

Vor den beiden entscheidenden Rennen des Jahres gibt sich Spies aber betont gelassen - wie schon in den Trainingssitzungen von Portugal. Statt von Freitag an auf Bestzeitenjagd zu gehen, hat sich der US-Amerikaner voll und ganz auf die Setuparbeit konzentriert: "Wir haben das gesamte Wochenende unter dem Radar an vielen verschiedenen Dingen gearbeitet", gibt Spies zu Protokoll.

Diese Taktik soll sich am Sonntag auszahlen. Übers Knie brechen will der künftige MotoGP-Fahrer aber nichts: "Wir werden einfach unser eigenes Rennen fahren", kündigt Spies abschließend an. Doch freilich hat es der Youngster auf zwei Rennerfolge und den WM-Titel abgesehen: "Wir wollen alles geben, was wir haben, um diese beiden Dinge für uns zu gewinnen", sagt der Yamaha-Pilot.

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