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Der Weltmeister dominierte auch in Malaysia: Julian Simon © Aspar

Julian Simon unterstreicht in Sepang seine Überlegenheit und gewinnt vor Bradley Smith - Sandro Cortese belegt Platz sechs

Der Weltmeister dominiert in Malaysia. Julian Simon hat das Rennen der 125er-Klasse in Sepang gewonnen und damit ein weiteres Mal seine Ausnahmestellung in dieser Saison bewiesen. Simons Teamkollege Bradley Smith musste sich nach einem langen Zweikampf letztendlich geschlagen geben und fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Pol Espargaro erreichte Dank eines starken Schlussspurts Platz drei.

Bei Asphalttemperaturen, die sich erneut der 50-Grad-Marke näherten, wurde um 12 Uhr Ortszeit das Rennen gestartet. Pole-Sitter Marc Marquez kam gut weg, ebenso wie weiter hinten Stefan Bradl. Der Kiefer-Pilot ging nach einem Sturz im Qualifying lediglich als 19. ins Rennen, kämpfte sich aber bereits in den ersten Kurven weit nach vorne und lag schnell innerhalb der Top Ten. Dort behaupteten sich auch Sandro Cortese und Jonas Folger.

Doch bereits in der ersten Runde kam zum ersten Crash des Rennens. Danny Webb erlitt einen Highsider und Bradl konnte der Maschine des Briten nicht mehr ausweichen. Es kam zur Kollision und Bradl schied aus. In den folgenden Runden setzte sich Simon an der Spitze vom Rest des Feldes ab, Folger und Cortese kämpften um die Plätze dahinter.

Nach sieben Runden hatte Smith auf den Führenden Simon aufgeschlossen und es entwickelte sich an der Spitze ein Zweikampf um den Sieg. Mit ein paar Sekunden Abstand folgte eine Sechsergruppe, die den letzten verbliebenen Podestplatz unter sich ausmachen sollte. Innerhalb dieser Gruppe behauptete sich Folger mit seiner Kunden-Aprilia gegen zahlreiche Werksmaschinen. Auf den Geraden deutlich sichtbar unterlegen, holte sich Folger in den Kurven die verlorengegangenen Plätze meist wieder zurück.

Folger kollidiert mit Marquez

In der zehnten Runde wollte Marquez im Zweikampf gegen Folger nicht nachgeben. Die beiden berührten sich und Folger rutschte aus. Das war das Aus für den bis dahin sensationell fahrenden Deutschen. Drei Runden später musste auch Marquez das Rennen vorzeitig beenden. Seine KTM erlitt mal wieder einen Kolbenklemmer. Marquez konnte am Ende der Start-Ziel-Geraden zum Glück noch rechtzeitig die Kupplung ziehen und sicher ausrollen.

Die Schlussphase des Rennens war vor allem durch den Zweikampf des Aspar-Duos an der Spitze geprägt. Simon schien mit Smith etwas zu spielen und ließ den Briten zwischenzeitlich sogar passieren. Dahinter konnte Cortese, der lange Zeit um Platz drei kämpfte, nicht mehr mithalten und fiel auf Platz sechs zurück. An der Spitze setzte sich Simon schließlich durch, da Smith in der letzten Kurve vor der Zielflagge offensichtlich zu viel wollte und sich klassisch verbremste.

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