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Hiroshi Aoyamas Vorsprung in der Gesamtwertung beträgt nun 21 Punkte © Honda

Hiroshi Aoyama gewinnt an seinem 28. Geburtstag den Großen Preis von Malaysia - Marco Simoncelli nach Fotofinish nur Dritter

Vorentscheidung in der 250er-Weltmeisterschaft. Hiroshi Aoyama gewinnt an seinem 28. Geburtstag den Großen Preis von Malaysia und baut seienn Vorsprung in der Gesamtwertung auf 21 Punkte aus. Marco Simoncelli landete nach einem Fotofinish auf Platz drei. Der zweite Platz wurde Hector Barbera zugesprochen, der sich in den letzten Runden einen engen Zweikampf mit dem Titelverteidiger lieferte. Barbera und Simoncelli hatten die Ziellinie gleichzeitig überquert, aber der Spanier wurde aufgrund seiner gegenüber Simoncelli schnelleren besten Rennrunde als Zweiter gewertet.

Bei tropischer Hitze setzte sich am Start zunächst Jules Cluzel an die Spitze des Feldes. Aoyama begnügte sich mit Platz zwei. Dahinter erwischte Simoncelli einen Traumstart und katapultierte sich sofort in die Spitzengruppe hinein. Der Titelverteidiger hatte sich lediglich als Achter qualifiziert und war im Training zu keinem Zeitpunkt wirklich konkurrenzfähig.

Den schlechtesten Start ins Rennen legte Tom Lüthi hin. Nach einem Beinahe-Highsider in der zweiten Kurve wurde der Schweizer bis auf den 19. Platz durchgereicht. Jedoch zeigte Lüthi einen überragenden Rennspeed, der ihn am Ende sogar noch bis auf den vierten Platz nach vorne brachte. Ohne den Zwischenfall am Start wäre für ihn sicherlich eine noch bessere Platzierung möglich gewesen.

An der Spitze des Feldes entwickelte sich schnell ein verbissener Kampf zwischen Aoyama und Simoncelli. Die beiden WM-Rivalen waren offenbar fest dazu entschlossen, ihren Kampf um den Titel offen auf der Strecke auszutragen. Dazwischen mischte Cluzel auf seiner Production-Aprilia eifrig mit und machte vor allem Aoyama das Leben schwer. Doch der Franzose übertrieb es in der elften Runde und schied nach einem Sturz aus.

Fünf Runden vor Schluss war Aoyama dazu in der Lage das Tempo nochmals zu forcieren. Gleichzeitig schienen Simoncellis Reifen nachzulassen. Die Folge: Aoyama spulte eine Serie von Rekordrunden ab und fuhr innerhalb kürzester Zeit einen Fünf-Sekunden-Vorsprung heraus. Barbera gab sich wiederum im Zweikampf gegen Simoncelli nicht geschlagen. Beide fuhren letztlich zeitgleich über die Ziellinie, wobei Barbera das bessere Ende für sich hatte.

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