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Musste sich am Ende mit Platz sechs begnügen: Sandro Cortese © pacepix.com

In der ersten Hälfte des Rennens in Malaysia sah Sandro Cortese wie ein Kandidat für das Siegerpodest aus - Am Ende nur Platz sechs

"Irgendwann war bei mir die Luft raus." Mit diesem Satz fasste Sandro Cortese sein Rennen in Malaysia treffend zusammen. Aus der ersten Reihe gestartet, hielt sich der Derbi-Pilot lange Zeit im vorderen Teil des Feldes auf und schien wie schon in Australien um eine Podiumsplatzierung kämpfen zu können. "Der Start war okay. Ich habe zuerst mithalten können", sagte Cortese anschließend. "Von der Mitte des Rennens an war es aber nur noch ein Fight, um irgendwie mithalten zu können."

"Wir haben das ganze Wochenende mit dem Motorrad zu kämpfen gehabt, um das Fahrwerk und auch den Topspeed hinzubekommen. Denn das ist sehr wichtig auf dieser langen Strecke", erklärte Cortese. Jedoch war im Rennen deutlich zu sehen, dass andere Piloten speziell auf den langen Gerade deutliche Vorteile gegenüber dem 19-jährigen Deutschen hatten.

Cortese versuchte dies mit erhöhtem Einsatz auszugleichen. Doch das konnte offenbar nicht ewig gutgehen. "In der ersten Rennhälfte habe ich versucht vorne mitzuhalten, aber irgendwann war dann der Reifen wirklich am Ende. Man kann nicht 16 Runden lang pushen und 110 Prozent Risiko eingehen, um irgendwie mitzuhalten - und am Ende der Geraden wird man wieder überholt."

Cortese zog daraus seine Konsequenzen und reduzierte fortan sein Tempo. "Ich habe gedacht: 'Okay, keep cool.' Die zehn Punkte sind wichtig. Auch um am Jahresende noch Sechster zu werden. Da kann man auch mal mit einem sechsten Platz zufrieden sein."

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