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Colin Edwards erlebte ein miserables Wochenende in Malaysia © Yamaha

Colin Edwards' 13. Platz in Sepang markiert das Ende eines miserablen Wochenendes - James Toseland landete abgeschlagen auf dem letzten Rang

Aus Sicht von Tech-3-Yamaha war das Wochenende in Malaysia komplett zum Vergessen. Weder in den Trainingseinheiten auf trockener Fahrbahn noch im Rennen auf nasser Strecke war einer der beiden Fahrer jemals konkurrenzfähig. Das Resultat: Colin Edwards fuhr als Dreizehnter ins Ziel, James Toseland wurde mit riesigem Abstand Letzter.

"Das war ein enttäuschendes Wochenende für uns, ganz klar das schlechteste der Saison", sagte Teamchef Hervé Poncharal nach dem Rennen. "Wir taten uns im Trockenen schwer. Also war ich nicht unglücklich, als ich den Regen gesehen habe. Ich dachte das gäbe uns die Chance unser Ergebnis zu verbessern. Unglücklicherweise war unsere Leistung im Regen sogar noch schlechter. Darüber können wir nicht glücklich sein."

"Um ehrlich zu sein, das Wochenende war nicht gerade toll", pflichtete Edwards seinem Chef bei. "Der Regen hat das Ganze zu einem Ratespiel werden lassen. Ich fuhr zwei Aufwärmrunden hinter Valentino, um mich mit den Verhältnissen vertraut zu machen. In dem Moment war das Gefühl am Vorderrad schon nicht so toll. Ich hatte da schon Sorge nicht genug Ballast nach vorne zu bekommen. Ich konnte das Motorrad gar nicht umlegen."

Im Verlauf des Rennens gewöhnte sich Edwards langsam an das Fahrverhalten seiner Yamaha M1 und schloss auf die Top 10 auf. "Doch dann überhitzten die Reifen und ich stand überall quer. In den letzten Runden habe ich sehr viel Zeit verloren." Immerhin konnte Edwards im Kampf um den fünften Platz in der Weltmeisterschaft etwas aufholen, da Andrea Dovizioso nicht ins Ziel kam. "Aber von den Fehlern anderer Leute möchte ich nicht profitieren", sagte der Texaner.

Noch schlechter als Edwards erging es dessen Teamkollegen Toseland. Der Brite war mit Abstand der langsamste Fahrer des Rennens und wurde bereits nach der Hälfte der Distanz vom späteren Sieger Casey Stoner überrundet. "Ich fahre da draußen nicht einfach nur rum", rechtfertigte sich Toseland anschließend. "Ich habe mein Bestes gegeben und alles versucht, aber es war mir unmöglich schneller zu fahren."

"Ich hatte einfach keinen Grip am Hinterrad", erklärte er. "Im Nassen tauchte das Problem am Kurveneingang und am Scheitelpunkt auf. Meine Kurvengeschwindigkeiten waren deshalb einfach viel zu langsam um eine anständige Rundenzeit hinzubekommen. Aber jetzt will ich in Valencia zurückschlagen, besonders für meine Jungs bei Tech-3-Yamaha."

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