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Vorteil Ben Spies: Mit 15 Punkten Vorsprung geht er in das letzte Saisonrennen © Yamaha

Vorentscheidung in Portugal: Während Yamaha-Pilot Ben Spies das erste Rennen für sich entschied, schied Ducati-Fahrer Noriyuki Haga vorzeitig aus

Vor dem vorletzten Superbike-Rennen der Saison sah sich Ben Spies (Yamaha) noch mit einem Rückstand von zehn Punkten auf Noriyuki Haga (Ducati) konfrontiert - doch schon nach dem ersten Lauf von Portimão sind die Vorzeichen auf einmal umgekehrt: Spies siegte erwartungsgemäß im ersten Rennen, Haga rutschte dagegen von der Piste und fing sich seinerseits einen Rückstand ein.

In der siebten Runde machte der von Position zehn gestartete Japaner Druck auf seine Vorderleute, um sich im Klassement weiter voran zu arbeiten. Auf Rang fünf angekommen, hatte Haga schon die Hälfte seines Starthandicaps wettgemacht, rutschte dann aber über sein Vorderrad ins Aus: Die Wende im Titelkampf der Superbike-WM. Von nun an konnte Spies vollkommen befreit agieren.

Der US-amerikanische Rennfahrer hatte das Rennen schon vom Start weg kontrolliert und blieb auch nach dem Ausscheiden seines WM-Konkurrenten in Führung. Routiniert zog der künftige MotoGP-Pilot in Portugal seine 22 Kreise und überquerte die Ziellinie schließlich auch als Erster, was ihm reichlich Punkte einbrachte - vor dem entscheidenden Rennen führt Spies mit 15 Zählern vor Haga.

Hinter dem neuen Titelfavoriten kreuzte Jonathan Rea (Honda) die Ziellinie von Portimão. Der britische Superbike-Pilot konnte von einem Fehler Max Biaggis (Aprilia) profitieren und ließ sich diese Chance freilich nicht nehmen. Biaggi brachte sein Bike unmittelbar hinter Rea ins Ziel und wurde Dritter. Die weiteren Positionen gingen an Shane Byrne (Ducati) und Michel Fabrizio (Ducati).

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