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Toni Elias war heute im Regen von Malaysia überraschend stark © xpb.cc

Toni Elias und Alex de Angelis sind ein Rennen vor Saisonende punktgleich - Nur jeweils zwei Punkte trennen sie vom siebten Platz in der Fahrerwertung

Der siebte Rang von Toni Elias in Malaysia ist an sich genauso wenig der Rede wert wie Platz zwölf von Alex de Angelis. Doch durch diese Ergebnisse haben nun beide Gresini-Honda-Piloten jeweils die gleiche Punktzahl in der Gesamtwertung, nämlich 105. So viel hat auch Chris Vermeulen auf seinem Konto, während Marco Melandri und Loris Capirossi jeweils 107 Zähler aufweisen. Der Kampf um den siebten WM-Rang verspricht im abschließenden Rennen in Valencia also spannend zu werden, denn auch Randy de Puniet ist mit seinen 101 Punkten noch in der Nähe.

Ähnlich wie der zweitplatzierte Dani Pedrosa stand auch Elias bisher nicht im Verdacht ein besonders guter Regenfahrer zu sein. Insofern stellt der siebte Platz für den Spanier durchaus einen kleinen Erfolg dar. "Als ich den Regen gesehen habe, dachte ich noch: 'Heilige Maria, das ist nicht gut für uns!' Aber wie sich herausgestellt hat, war es genau umgekehrt", sagte Elias anschließend.

"Dank des siebten Platzes und der zum Teil schlechten Ergebnisse meiner Konkurrenten habe ich in der Meisterschaft sogar noch Boden gutgemacht", freute sich Elias. "Ich bin sowohl mit dem Resultat als auch mit unserer Leistung wirklich zufrieden, denn das Fahren im Regen gehört normalerweise nicht zu unseren Stärken."

Genau umgekehrt lief es für de Angelis. Für gewöhnlich schlägt sich der San Marinese bei nassen Bedingungen recht gut, aber heute sprang für ihn nur Platz zwölf heraus. "Ich war so zuversichtlich, dass ich heute im Regen ein starkes Rennen haben würde. Aber aus irgendeinem Grund habe ich mich hier mit der Regenabstimmung nie wohlgefühlt und kam nicht in Fahrt", sagte de Angelis.

"Das Hinterrad drehte überall durch und alles was ich tun konnte, war so viele Punkte wie möglich nach Hause zu bringen. Wir sind nach wie vor nur drei Punkte von Platz sieben entfernt. Und auf den Platz habe ich es abgesehen, wenn wir zum letzten Rennen nach Valencia gehen." Das sieht auch Teamchef Fausto Gresini so: "Beide Fahrer sind immer noch in Schlagdistanz zu Platz sieben. Darum werden wir in Valencia kämpfen."

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