vergrößernverkleinern
Jonathan Rea verabschiedete sich mit einer weiteren Bestzeit aus Portugal © Honda

In Abwesenheit von Weltmeister Ben Spies setzt Jonathan Rea bei den offiziellen Superbike-Tests in Portugal auch am zweiten Tag die Bestzeit

Bei kühleren Temperaturen und einem wolkigen Himmel über der portugiesischen Algarve legten die Superbike-Piloten beim offiziellen zweiten Testtag noch einmal zu. An der Spitze des Klassements stand trotzdem der gleiche Name wie am Dienstag. Jonathan Rea setzte sich mit der Ten-Kate-Honda in 1:41.878 Minuten vorne fest, dahinter zeigte Michel Fabrizio (2./Ducati/1:41.992) allerdings noch einmal eine gute Form.

Hinter Yamaha-Neuzugang Cal Crutchlow (1:42.115), der wie am Vortag auf Platz drei landete, konnte sich Leon Haslam bei seinen ersten Versuchen auf der Alstare-Suzuki in 1:42.251 Minuten auf einen starken vierten Platz manövrieren. Max Neukirchner (1:43.549) legte zwar im Vergleich zum Dienstag um etwa drei Zehntelsekunden zu, aber es blieb nur Rang zehn für den Sachsen. Rückstand auf Teamkollege Rea: satte 1,7 Sekunden.

"Wir haben das Motorrad an ihn angepasst: Sitzposition, Fußrasten, Armaturen. Je mehr Runden er fährt, umso schneller wird er. Er ist bereits jetzt wieder auf einem hohen Level", lobt Teamchef Ronald ten Kate seinen deutschen Neuling in der 'Speedweek'. Neukirchner brauche ohnehin noch einige Zeit, um nach langer Pause wieder in den Rhythmus zu kommen. "Deshalb bin ich auch nicht schockiert, dass Max langsamer ist als Rea."

Im Ducati-Lager packte man schon im Verlauf des Vormittags die Sachen zusammen. Das Testprogramm war beendet, eine frühe Abreise von allen Beteiligten erwünscht. "Mit dem 2009er-Bike und den neuen Dämpfern war ich gleich mal um eine halbe Sekunde schneller", freute sich Fabrizio. Der im letzten Saisonrennen geschlagene Noriyuki Haga (7./1:43.098) erklärte: "Der Test lief gut. Aber um ehrlich zu sein: Die Woche war lang und ich freue mich auf die Heimat."

Chris Vermeulen stand unterdessen in Freizeitkleidung in der Kawasaki-Box. Sein bisheriger Arbeitgeber in der MotoGP hatte ihm nicht die Freigabe zur Teilnahme erteilt. Suzuki wollte den Australier nicht auf der Kawasaki sehen. Während es bei den Aprilia-Piloten Max Biaggi und Leon Camier auf den Rängen fünf und sechs anständig lief, konnte sich Testfahrer Alex Hofmann in 1:45.5 Minuten nur auf Rang 16 schieben.

Die Testzeiten vom Mittwoch in der Übersicht:

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel