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Siegt Stoner und fällt Jorge Lorenzo aus, wäre Casey Vizeweltmeister © Bridgestone

Ein entspannter Casey Stoner kann den dritten Sieg in Serie feiern und auf eine stets gute Performance der Ducati in Valencia bauen

Auf dem Papier sieht der Ricardo-Tormo-Circuit mit seinem geschwungenen Layout zunächst nicht wie eine Ducati-Strecke aus, doch die Resultate der Vergangenheit widersprechen diesem Eindruck. Mit einem Sieg 2008 und einem zweiten Platz im Gepäck aus 2007 reist Casey Stoner in das Land der Stierkämpfe, und will mit seiner Maschine für die Konkurrenz nach den Siegen in den beiden vorherigen Rennen erneut zu einem roten Tuch werden.

"Valencia ist eine Strecke, die ich schon immer gemocht habe. Sie ist eng und langsam aber trotzdem kann man hier einen guten Rhythmus finden", erklärt der Australier, der mit sehr, sehr viel Glück und gleichzeitigem enormen Pech von Jorge Lorenzo sogar noch Vizeweltmeister werden kann.

Damit würde Stoner ein Jahr beschließen, in dem er seine WM-Chancen angesichts einer Krankheit früh ad acta legen musste. "Wir erreichen nun das Ende der Saison und freuen uns schon auf die nächste. Wenn wir dieses Rennen gewinnen können: großartig. Wenn nicht, versuchen wir zumindest das Podium zu erreichen und beginnen dann mit der Arbeit für die kommende Saison", zeigt Stoner vor dem Saisonfinale seine typische Laissez-faire-Einstellung.

Für seinen Teamkollegen Nicky Hayden geht das erste Jahr auf der Ducati zu Ende und er hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten einigermaßen an die oft zickige Desmosedici gewöhnt. In Valencia, der Strecke auf der er einst seinen Titelgewinn feiern konnte, kann er nun noch eine Top-Ten-Platzierung realisieren. "Es wird schwer, aber wir werden sehen was möglich ist", sagte Hayden.

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