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Alex de Angelis und die Saison 2010: Sponsorengelder aus San Marino fehlen © Honda

Lokalmatador Toni Elias und Alex de Angelis wollen sich beim Saisonfinale in Valencia stilvoll von Gresini-Honda verabschieden

Die MotoGP-Saison steht vor dem letzten Lauf des Jahres und plötzlich wird Rang sieben in der Gesamtwertung zu einer begehrten Marke. Die beiden Gresini-Piloten Alex de Angelis und Toni Elias haben aktuell drei Zähler Rückstand auf Marco Melandri und Loris Capirossi. Diesen Rückstand wollen die beiden Piloten, die sich nach dem Valencia-Rennen vom italienischen Team verabschieden müssen, beim Saisonfinale noch aufholen.

"Auf dieser Strecke ist Motorleistung nicht besonders entscheidend", erklärt Alex de Angelis. "Es gibt dort nur wenige schnelle Passagen. Vielmehr ist ein gutes Handling in den langsamen Ecken gefragt. Leider ist genau das unser Schwachstelle. Es ist eine schwierige Strecke. Ich erinnere mich daran, dass ich bei meinem ersten Einsatz dort richtige Probleme hatte, mich an die Piste zu gewöhnen. In den vergangenen Jahren war es aber besser", meint der Mann aus San Marino, der in Valencia 2006 das 250er-Rennen gewinnen konnte.

"Ich hoffe, dass wir sofort am Freitag eine gute Basis finden", meint de Angelis. "Es wird aber auch ein trauriges Wochenende für mich, denn ich fahre mein letztes Rennen für das Team. Das ist wirklich schade, denn wir hatten zusammen eine sehr starke zweite Saisonhälfte. Wir werden trotzdem bis zum Ende kämpfen und versuchen, den siebenten Platz in der Meisterschaft zu holen. Im Rennsport weiß man nie, was hinter der nächsten Kurve kommt."

Mit gleicher Punktzahl (105) geht auch Teamkollege Toni Elias mit dem gleichen Ziel ans Werk. Auch der Spanier hat Gesamtrang sieben ins Visier genommen. "Australien und Malaysia liefen nicht perfekt für uns, aber wir wollen in Europa nun bei normalen Bedingungen wieder stark auftrumpfen. Wir hatten oft Probleme mit der Traktion. Auf dem Papier ist Valencia nun wirklich keine optimale Strecke für uns. Ich hoffe aber, dass mir Streckenkenntnis und die heimischen Fans helfen können."

"Wenn wir am Freitag einen guten Start hinlegen, dann dürfen wir optimistisch sein", sagt der Lokalmatador. "Es ist das letzte Rennen der Saison, die Stimmung wird fantastisch sein. Ich hoffe, ich kann meinen Fans und meinem Team einen Grund zum feiern liefern." Obwohl sich beide Piloten nach dem Rennen verabschieden, erklärt Teamchef Fausto Gresini: "Beide erhalten von uns volle Unterstützung. Wir wollen die Saison auf einem Hoch beenden."

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