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Ein hartes Jahr 2009 ist fast vorbei: Carlos Checa hat schon glücklicher ausgesehen © Honda

Carlos Checa hat sich nach seinem Abschied von Ten-Kate-Honda schnell mit der Ducati von Althea angefreundet: "Will einer der Protagonisten 2010 sein"

Unter die Saison 2009 will Carlos Checa schnell einen Schlussstrich ziehen. Der Spanier hatte sich vor seinem Engagement bei Ten-Kate-Honda deutlich mehr ausgerechnet. In der abgelaufenen Saison reichte es jedoch nur zu vier Podestplätzen und Gesamtrang sieben - zu wenig. "Wir hatten die gleichen Probleme wie im Vorjahr", erklärt Checa. "Als wir endlich auf Öhlins gewechselt sind, war die Saison schon längst im Gange."

Zu den technischen Problemen mit der Honda - Teamkollege Jonathan Rea fuhr gleichzeitig allerdings weit vorne mit - kam ab dem Rennen in Australien eine Schulterverletzung. "Zwei Monate lang hatte ich echte Probleme auf dem Bike", so der 37-Jährige. "Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich ab einem gewissen Punkt die Zügel etwas habe schleifen lassen. Die Motivation war nicht mehr da. Ich hatte ein paar ganz gute Rennen, aber nicht viele."

2010 soll auf der Althea-Ducati alles besser werden. Nach dem ersten Test auf seinem neuen Arbeitsgerät ist Checa von glanzvolleren Zeiten im kommenden Jahr überzeugt. "Wir werden eine konkurrenzfähige Maschine haben, annähernd auf dem Niveau der Werksmotorräder. Ich habe die Charakteristik des Bikes sofort gemocht und schnell ein gutes Gefühl aufgebaut. Ich bin voller Enthusiasmus und bereit für neue Glanztaten."

Natürlich sei der Umgewöhungsprozess nach nur zwei Testtagen noch nicht abgeschlossen. "Es gibt logischerweise noch viel Arbeit, aber das irritiert mich nicht", sagt der Zweiradhaudegen. "Ich habe schnell erkannt, dass das gesamte Team den Erfolg will. Der Wettbewerb wird mit jedem Jahr härter und es wird sicherlich nicht einfach. Aber mein Ziel ist es, konstant vorne mitzufahren. Ich will auf jeden Fall einer der Protagonisten der Weltmeisterschaft 2010 sein."

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