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Casey Stoner macht in Valencia dort weiter, wo er in Malaysia aufgehört hatte © Ducati

Casey Stoner fuhr im ersten Freien Training zum Grand Prix von Valencia Bestzeit - Ben Spies nur 15. beim Debüt mit Yamaha

Casey Stoner hat im ersten Freien Training von Valencia nahtlos an seine erfolgreiche Serie der vergangenen Wochen angeknüpft. Der Ducati-Pilot war mit seiner Bestzeit von 1:32.813 Minuten rund drei Zehntelsekunden schneller als der zweitplatzierte Jorge Lorenzo (1:33.195). Stoner begnügte sich wie immer mit vergleichsweise wenig Trainingszeit und drehte lediglich 22 Runden. Zum Vergleich: Long-Run-Spezialist Lorenzo fuhr in der einstündigen Session zehn Runden mehr als der Australier.

Bei sonnigen 21 Grad Celsius gab Ben Spies sein Debüt für Yamaha in der MotoGP-Weltmeisterschaft. Jedoch war der Superbike-Weltmeister der langsamste Yamaha-Pilot im Starterfeld - der 15. Platz (1:35.052) zeigt deutlich, dass sich der US-Amerikaner noch an das Niveau in der Königsklasse gewöhnen muss. James Toseland, der in der kommenden Saison für Spies bei Tech-3-Yamaha weichen muss, war mit einer Zeit von 1:35.865 Minuten allerdings auch nicht viel schneller.

Dani Pedrosa landete unmittelbar hinter seinem spanischen Landsmann Lorenzo auf Platz drei (1:33.241). Weltmeister Valentino Rossi hielt sich am Freitag noch vornehm zurück und wurde Vierter (1:33.499). Dabei kam der Italiener zwischendurch sogar von der Strecke ab, blieb aber im Sattel seiner Yamaha sitzen. Der Kurs in Valencia gehört bekanntermaßen nicht gerade zu den Lieblingsstrecken des Weltmeisters.

Auf den Plätzen fünf und sechs platzierten sich die beiden Honda-Privat-Fahrer Randy de Puniet (1:33.910) und Alex de Angelis (1:34.106). De Puniet zeigt sich anschließend recht zufrieden mit dem Basis-Setup seiner Maschine und strebt auch im Qualifying am Samstag den fünften Platz an. Unauffällig waren ein weiteres Mal die Suzuki-Werkspiloten unterwegs. Während sich Loris Capirossi als Neunter (1:34.427) immerhin in der vorderen Hälfte des Feldes platzieren konnte, enttäuscht Chris Vermeulen erneut: der Australier belegte nur Rang 16 (1:35.131).

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