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Erkälteter Pilot, zu kalte Reifen: Chris Vermeulen tat sich schwer © Suzuki

Keine Fortschritte bei Suzuki: Loris Capirossi wird im Freien Training mit Setup-Problemen Neunter, Chris Vermeulen quält sich auf Platz 16

Business as usual für Suzuki in Valencia: Loris Capirossi hadert mit dem Setup schiebt sich als Neunter gerade noch so in die Top 10 und Chris Vermeulen scheint gar nichts zu gelingen. Der Australier, der an diesem Wochenende seine Abschiedsvorstellung in der MotoGP gibt, kämpft mit einer Erkältung belegt im ersten Freien Training nur den 16. Platz.

"Wir hatten heute Vibrationen im Motorrad", sagte Capirossi anschließend. "Und bei bloß einer Stunde Trainingszeit taten wir uns schwer genug Zeit für die beste Lösung des Problems zu finden. Wir haben mehrere Veränderungen ausprobiert und am Ende auch etwas gefunden, aber es ist immer noch nicht perfekt. Wir müssen uns die Telemetriedaten ansehen, um herauszufinden, was die Vibrationen verursacht."

Capirossi lässt sich trotz des harzigen Starts ins finale Rennwochenende der Saison 2009 nicht entmutigen. "Ich bin mir sicher, dass wir die Dinge auf die Reihe bekommen und hier sehr schnell sein können, um ein gutes Saisonende haben zu können", sagte der Italiener. Teamchef Paul Denning übt sich derweil in Durchhalteparolen: "Die Lücke zur Spitze ist nicht so groß und wenn wir das Feedback des Vorderrads verbessern können, werden Loris die Rundenzeiten viel leichter fallen."

Ähnlich äußert sich Denning auch in Bezug auf seinen zweiten Fahrer Vermeulen, der aufgrund seiner Erkältung arg zu mit sich und dem Motorrad zu kämpfen hatte. "Es muss schwierig sein die Scheitelpunkte genau zu treffen, wenn man so sehr husten muss, dass sich die Augen schließen. Wenn sich sein Zustand bis morgen verbessert, dann können wir einen großen Fortschritt von ihm erwarten", so Denning. Allerdings muss sich Denning die Frage gefallen lassen, warum er heute einen offensichtlich kranken Fahrer überhaupt auf die Strecke geschickt hat.

Vermeulen selbst spielte seine Erkrankung herunter: "Ich habe mich in dieser Woche nicht so gut gefühlt. Hoffentlich kann ich das schnell überwinden und bin bis zum Rennen wieder voll auf der Höhe." Wie viele andere Piloten auch hatte Vermeulen zudem mit zu kalten Reifen zu kämpfen. "Ich konnte sie nicht so zum Arbeiten bringen wie ich es gerne gehabt hätte."

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