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Platz sechs kann sich sehen lassen: Alex de Angelis © Bridgestone

Während Alex de Angelis als Sechster einen vielversprechenden Auftakt ins Saisonfinale hatte, enttäuscht Toni Elias mit Platz 14

In der Gesamtwertung liegen die beiden Gresini-Honda-Piloten gleichauf, aber im ersten Freien Training zum Großen Preis von Valencia waren Alex de Angelis und Toni Elias weit voneinander entfernt. Während de Angelis als Sechster (1:34.106 Minuten) einen vielversprechenden Auftakt ins Saisonfinale hatte, war Elias auf Platz 14 (1:34.873) zu weit weg von seinem Teamkollegen.

"Alex hat eine gute Rundenzeit hingekriegt und ich bin mit seiner heutigen Leistung zufrieden", sagte Teamchef Fausto Gresini anschließend. "Er hat zwar immer noch ein paar Probleme zu lösen, speziell mit dem Grip am Hinterrad in den Rechtskurven, aber ich bin mir sicher, dass die Streckenverhältnisse sich im Laufe des Wochenendes verbessern werden. Sein Setup wird sich ebenfalls entsprechend verbessern."

Angesprochen auf Elias' Leistung sagte der Teamchef, der beiden Piloten nach dem finalen Rennen am Sonntag den Laufpass geben wird: "Toni hat ein ähnliches Problem wie Alex, ist aber noch etwas weiter hinten. Also müssen wir mit ihm zusammenarbeiten, denn das ist für ihn ein wichtiges Rennen."

Neben der fehlenden Haftung am Hinterreifen klagte de Angelis nach dem Training noch über ein weiteres Problem: "Wir haben auch etwas Chattering am Vorderrad. Das müssen wir lösen. Aber ganz allgemein ist es so, dass wir an drei oder vier Stellen kleine Verbesserungen vornehmen müssen - dann wären wir vorne dabei. Aber ich bin glücklich, denn wir haben einen guten Start ins Wochenende hingelegt."

Elias hat dagegen noch größere Umbauarbeiten an seiner Honda vor sich. "Wir müssen uns heute Abend mal die Daten ansehen und ein paar Änderungen am Motorrad vornehmen", so der Spanier. "Aber ich bin sicher, dass wir morgen konkurrenzfähiger sein werden." Doch wo genau liegen die Probleme? "Uns fehlt Stabilität am Kurveneingang und Traktion am Ausgang. Und die niedrigeren Temperaturen sind dabei sicherlich keine Hilfe."

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