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Julian Simon will seine Weltmeister-Saison mit einem Sieg abschließen © xpb.cc

Julian Simon holt sich mit nur 0,004 Sekunden Abstand die Pole-Positon vor Simone Corsi - Marcel Schrötter sensationell auf Platz sieben

Julian Simon bringt seinen Fans in Valencia viel Spaß. Der neue 125er-Weltmeister sicherte sich im Qualfiying beim Finale in seiner Heimat in 1:41.472 Minuten die Pole-Position, machte es dabei aber extrem spannend. Als schnellster Verfolger hatte Simone Corsi gerade einmal 0,004 Sekunden Rückstand. Das führende Duo hatte sich an der Spitze deutlich abgesetzt. Als Dritter hatte Bradly Smith (1:41.830) bereits einen erheblichen Rückstand.

Die erste Startreihe komplettiert Marc Marquez. Der spanische KTM-Pilot bot mit seiner besten Runde in 1:41.991 Minuten eine starke Leistung. In der zweiten Startreihe war Joan Olive vor heimischen Publikum als Fünfter in guter Form, Nicolas Terol vertrat ebenfalls die spanischen Farben auf Rang sechs. Sensationell war wieder einmal Marcel Schrötter. Der Wildcard-Pilot fuhr seine Honda in letzter Sekunde in 1:42.111 Minuten auf Platz sieben.

Hinter Pol Espargaro und Scott Redding, der sich einige Ausrutscer leistete, war Sandro Cortese nicht gerade glücklich auf Platz 10. Der Deutsche war mehrfach auf dem Weg, seine beste Rundenzeit von 1:42.246 Minuten zu verbessern, doch stets kam ihm Verkehr dazwischen. Als sich Cortese am Hinterrad von Simon auf Bestzeitkurs befand quetschte sich Corsi brutal dazwischen. Stefan Bradl (16./1:42.769) und Jonas Folger (20./1:42.948) kamen nicht gut zurecht.

Für den großen Schreckmoment der Session sorgte Danny Webb. Der Brite flog früh heftig ab, landete brutal auf dem Randstein. Erste Diagnose: Mittelfußbruch rechts. Im linken Fuß den Youngsters sind bereits seit Malaysia drei Knochen geknackst. Auch Sergio Gadea flog in der Qualifikation ab. Der Spanier war extrem enttäuscht, denn noch am Vormittag war er Schnellster gewesen.

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