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Gut für die Sponsoren: Alex Debon startet vor heimischer Kulisse von vorn © xpb.cc

Alex Debon fährt in Valencia zur Pole-Position und stürzt - Marco Simoncelli in der ersten Startreihe - Ratthapark Wilairot senstionell Vierter

Zum Abschluss der Rannaction am Samstag durften die spanischen Fans in Valencia noch einmal laut jubeln. Ausgerechnet Lokalheld Alex Debon holte sich mit einer Fabelrunde in 1:36.116 Minuten die Pole-Position. Mit wie viel Entschlossenheit der Blusens-Pilot zu Werke gegangen war, wurde direkt nach der Ziellinie deutlich. Debon konnte seine 250er-Maschine nach der schnellsten Runde auf der Anfahrt zur ersten Ecke nicht verzögern und legte sich unsanft in den Kies.

Während der Spanier im Krankenwagen auf dem Weg ins Streckenhospital war, versuchte die Konkurrenz noch einen letzten Angriff auf die Spitze - vergeblich. Marco Simoncelli schob sich in 1:36.450 Minuten auf den zweiten Platz. "Ich habe einen Plan für morgen. Ich will gewinnen", sagt der amtierende Champion, der noch geringe Chancen auf die Titelverteidigung hat. "Erst nach dem Rennen schaue ich dann, wo Aoyama gelandet ist."

Der japanische Honda-Pilot, der die Gesamtwertung mit 20 Punkten Vorsprung anführt, musste sich am Samstag hinter Debon, Simoncelli sowie hinter Hector Barbera (3./1:36.470) und dem sensationellen Thai-Honda-Piloten Ratthapark Wilairot (4./1:36.563) anstellen. "Ich glaube schon, dass ich gute Chancen habe, der erste Mann aus Thailand auf dem Podest zu werden", sagte Wilairot nach seinem Husarenritt in die erste Startreihe.

Gemeinsam mit dem großen WM-Favoriten Hiroshi Aoyama, der im Rennen maximal einen elften Platz benötigt, geht der erneut starke Schweizer Thomas Lüthi in den letzten Grand Prix des Jahres. Der Emmi-Caffe-Latte-Pilot fuhr konstant im Vorderfeld und unterstrich seine gute Form. Karel Abraham (7./1:37.271) und Mattia Pasini (8./1:37.278) dürfen sich ebenfalls in der zweiten Startreihe aufstellen.

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