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Die Suzuki-Piloten kommen mit dem recht kühlen Wetter gar nicht zurecht © Suzuki

Sobald es kühl und windig wird, geht bei Suzuki gar nichts mehr - Loris Capirossi auf Startplatz 13, Chris Vermeulen abgeschlagen Letzter

Je länger die Saison andauert, desto schlechter läuft es für das Suzuki-Werksteam. Mit den Startplätzen 13 für Loris Capirossi und 18 für Chris Vermeulen ist beim abschließenden Rennen in Valencia der Tiefpunkt erreicht. Bei böigem Wind und verhältnismäßig niedrigen 27 Grad Celsius Asphalttemperatur ging bei den Hellblauen praktisch gar nichts. Auf dem vier Kilometer langen Kurs fehlten Loris Capirossi (1:34.097 Minuten) am Ende über 1,8 Sekunden auf Casey Stoners Bestzeit.

Chris Vermeulen erging es sogar noch schlechter. Von einer Erklältung geschwächt, fuhr der Australier in einem vorerst letzten MotoGP-Qualifying auf den 18. und letzten Startplatz (1:34.537 Minuten). "Das heutige Ergebnis ist sehr enttäuschend und spiegelt die harte Arbeit des Teams und der Fahrer überhaupt nicht wider", sagte Teamchef Paul Denning anschließend.

Offenbar bekommt die Suzuki GSV-R immer dann Probleme, wenn es kühl und windig ist. Dies war schon in Phillip Island zu beobachten. "Dieser Trend hat sich fortgesetzt. Ich muss sagen, dass das Motorrad heute überhaupt nicht angenehm zu fahren war. Suzuki hat viel Arbeit vor sich, um diese Situation zu verbessern", sagte Denning mit Blick auf die am Montag startenden Vorbereitungen für 2010.

Capirossi war die Enttäuschung nach dem Qualifying anzumerken. "So langsam fühlt es sich für uns normal an. Ich bin ziemlich sauer und frustriert, denn wir haben heute unser Bestes gegeben und wir sind immer noch am Ende der Startaufstellung." Das morgige Rennen möchte Capirossi so gut wie möglich hinter sich bringen. Seine Konzentration gilt schon der kommenden Saison. "Jetzt ist es am wichtigsten für uns, dass wir zu hundert Prozent am Motorrad für 2010 arbeiten. Denn für das derzeitige Bike Lösungen zu finden, ist nicht sehr leicht."

Vermeulen hatte sich sein letztes Wochenende als Suzuki-Werksfahrer in der MotoGP sicherlich auch anders vorgestellt. "Ich bin nicht glücklich darüber mich als 18. qualifiziert zu haben. Bis jetzt war es für uns eine schwieriges Wochenende. Die niedrigen Temperaturen und der Wind stören das Motorrad sehr. Es ist schwer die Reifen aufzuwärmen."

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