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Ben Spies muss sich erst noch an die Reifen und das Motorrad gewöhnen © Yamaha

Ben Spies erfüllt mit dem neunten Startplatz seine eigenen Erwartungen - "Wir wussten, dass es mit nur drei Stunden Training hart werden würde"

Ben Spies ist mit Startplatz neun in Valencia durchaus zufrieden. Seine Zeit von 1:33.539 Minuten war knapp 1,3 Sekunden langsamer als die von Pole-Sitter Casey Stoner (1:33.256). Allerdings war Spies deutlich schneller als James Toseland (1:34.107, Startplatz 14), den er in der kommenden Saison bei Tech-3-Yamaha ersetzen wird. Nach Platz 15 im ersten Freien Training am Freitag und Platz elf am Samstagvormittag, hat sich der Superbike-Weltmeister Stück für Stück an das Niveau in der MotoGP gewöhnt.

"Wir wussten, dass es mit nur drei Stunden Training hart werden würde", sagte Spies nach der Qualifikation gegenüber 'Italia 1'. "Sich innerhalb der Top 10 zu qualifizieren ist nicht schlecht. Jedesmal wenn ich auf das Motorrad steige, kommen wir der Spitze etwas näher. Und das ist das Wichtigste. Wir wussten, dass wir an diesem Wochenende nicht konkurrenzfähig sein würden. Aber es wird langsam und Stück für Stück besser."

Spies ist sich darüber im Klaren, dass er das volle Potenzial der Yamaha M1 noch lange nicht ausgereizt hat. "Ich fahre einfach noch nicht auf dem Niveau, welches das Motorrad hat. Ich kann das spüren", so Spies. "Ich wusste, dass das Bike am ersten Wochenende viel besser als ich sein würde. Ich muss den Reifen und dem Motorrad einfach vertrauen, und das ist nicht leicht, wenn man von den Superbikes kommt."

"Aber im Moment ist das Motorrad großartig", freut sich Spies, der im vergangenen Jahr dreimal für Suzuki in der MotoGP an den Start ging. Platz sechs in Indianapolis war dabei sein bestes Resultat. "Die Reifen sind besser als der Fahrer und das gilt auch für das Motorrad. Also muss ich langsam kleine Fortschritte machen."

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