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Marc Marquez führte ein spanisches Quartett im Warmup an © KTM

Bestzeit im Warmup der 125er-Klasse: Marc Marquez zeigt sich vor heimischer Kulisse am Renntag in Topform - Stefan Bradl mit verbessertem Speed

Am späten Vormittag wird man beim Saisonfinale der 125er-Klasse in Valencia den letzten WM-Auftritt von KTM sehen. Die Österreicher wollen sich allerdings unbedingt mit einer Topleistung aus dem Grand-Prix-Zirkus verabschieden. Die Aussichten sind gut. Nachdem sich Marc Marquez am Samstag für die erste Startreihe qualifizieren konnte, markierte der Spanier am Sonntagmorgen in 1:42.193 Minuten die Bestmarke im Warmup.

Bei zwar immer noch herrlichem Sonnenschein, aber empfindlich kühlen Temperaturen und stetigem Wind präsentierten sich die Rennfavoriten in unterschiedlicher Verfassung. Hinter Marquez und dem überraschend starken Lokalmatador Joan Olive (2./1:42.339) konnte der neue Weltmeister Julian Simon (3./1:42.439) gute Runden drehen. Pol Espargaro (4./1:42.574) komplettierte ein spanisches Quartett an der Spitze.

Simone Corsi, der Simon im Qualifying hatte unter Druck setzen können, fuhr in 1:42.720 Minuten im Warmup nur auf Rang acht. Auch Marcel Schrötter, der bei seinem Wildcard-Einsatz bislang in allen Sessions überzeugt hatte, konnte nicht an die guten Leistungen der beiden Tage zuvor anknüpfen. Der Mang-Honda-Youngster setzte sich schließlich in 1:44.545 Minuten nur auf Rang 23. Der Abstand zur Spitze ist beträchtlich.

In verbesserter Form zeigte sich Stefan Bradl. Der Kiefer-Pilot, der am Freitag und Samstag mit Technik und Wind zu kämpfen hatte, markierte eine Runde in 1:42.935 Minuten und wurde Zwölfter, Jonas Folger (17./1:43.622) hängt nach wie vor im Mittelfeld. Die besten deutschsprachigen Piloten im Warmup waren Randy Krummenacher (5./1:42.646), der seinen Vertrag bei DeGraaf um einen Jahr verlängert hat, und Sandro Cortese (9./1:42.754).

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