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Alvaro Bautista umrundete den Kurs in Valencia erstmals mit einem MotoGP-Bike © Suzuki

Ein alter Hase und ein Neuling: Loris Capirossi und Alvaro Bautista begannen in Valencia mit den Suzuki-Vorbereitungen für die MotoGP-Saison 2010

An der Spitze suchte man die beiden Suzuki-Fahrer beim ersten Testtag der Winterpause vergeblich, doch auf schnelle Rundenzeiten war das neue Gespann gar nicht aus: Altmeister Loris Campirossi beschränkte sich bei seinen Ausfahrten in Valencia zumeist auf Vergleichstests, Neuling Alvaro Bautista machte sich am Montag erst einmal mit seinem neuen Suzuki-Geschoss vertraut.

"Dieser Nachmittag verlief nicht schlecht für uns", kommentiert Capirossi die Probefahrten in Spanien. "Weil das Wetter dem gestrigen sehr ähnlich war, konnten wir bei diversen Komponenten einige Direktvergleiche durchführen, ohne uns um die Rundenzeiten zu kümmern. Wir werden am Dienstag einige größere Veränderungen vornehmen, denn dann haben wir reichlich Zeit zum ausprobieren."

"Wir hatten am Montag ein besseres Gefühl als während des gesamten Wochenendes", meint der Italiener. "Die neue Motorhaube und die neue Auspuffanlage haben ganz klar einen Unterschied gemacht. Es wird sehr wichtig sein, am Dienstag einen vollen Tag abzuspulen, damit wir die Richtung verstehen, die wir einschlagen müssen. Ich denke, der Kurs ist klar. Wir können uns deutlich verbessern."

Das gilt wohl auch für MotoGP-Rookie Bautista, der seinen ersten Testauftritt für Suzuki auf dem 15. Rang beendete. "Mein Tag bestand darin, zu lernen, wie ich die Maschine da draußen bewegen muss. Ich hatte viel Spaß dabei", so der Spanier. "Das Bike ist so kraftvoll und anfangs keineswegs einfach zu fahren, doch eigentlich ist es einfacher zu beherrschen als ein 250er-Motorrad."

"Der Hauptunterschied sind die Traktionskontrolle und die Reifen, die deutlich länger halten. Man hat daher ein viel konstanteres Gefühl. Ich denke, wir waren besser, als es die Rundenzeiten vermuten lassen", gibt der Youngster zu Protokoll - nach vier Stunden fehlten Bautista knapp 3,1 Sekunden auf die Bestzeit, Teamkollege Capirossi nahm seinem Stallgefährten in Valencia rund 1,6 Sekunden ab.

Teamchef Paul Denning war damit überaus zufrieden: "Wir haben uns sehr darüber gefreut, Alvaro heute auf dem Bike zu sehen. Dass er so oft gelacht hat, gefiel uns ebenfalls sehr. Er ist niemals zuvor auf einer Viertakter-Maschine unterwegs gewesen, seine Rundenzeiten waren daher überaus ermutigend. Er ist schon jetzt ein Teil des Teams. Insgesamt war es ein guter erster Tag", meint Denning.

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