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Mika Kallio fand am Montag die Zehntel, die ihm am Sonntag fehlten © GEPA

Pramac-Ducati hat seine Fahrerpaarung für 2010 schon seit ein paar Rennen gefunden und kann die Arbeit für das kommende Jahr nahtlos fortsetzen

Während bei fast allen Privatteams der MotoGP neue Fahrer hinzustoßen, setzt Pramac-Ducati die Zusammenarbeit mit Mika Kallio und Alex Espargaro fort. Allerdings blickt Espargaro erst auf vier Renneinsätze mit der der Ducati zurück und sieht bei sich selbst noch Nachholbedarf in Sachen Fahrerfahrung. Mit insgesamt 63 Runden war der Katalane neben Ducati-Neuling Hector Barbera am Montag am fleißigsten. Dabei kam eine persönliche Bestzeit von 1:33.878 Minuten heraus, die rund eine Zehntelsekunde langsamer war Kallios schnellste Runde.

"Aleix hatte zwar schon die Möglichkeit vier Rennen für uns zu fahren", sagte der Technische Direktor des Pramac-Teams, Fabiano Sterlacchini. "Aber durch die wenige Zeit, die man während eines Rennwochenendes hat, werden Testfahrten für ihn sehr wichtig sein. Wir sind mit seinen ersten Leistungen auf unserer Ducati sehr zufrieden und sind zuversichtlich, dass er sich im Laufe seines ersten Winters als MotoGP-Fahrer stark verbessern kann."

Espargaro selbst sprach anschließend von einem "guten Arbeitstag". "Ich versuche herauszufinden, in welchem Bereich ich mich auf dem Motorrad verbessern kann. Ich versuche beim Fahren oft unterschiedliche Positionen einzunehmen, um zu verstehen, wie das Motorrad reagiert. Diese Arbeit hat sich ausgezahlt, denn wir konnten unsere Bestzeit um mehr als eine halbe Sekunde verbessern."

Teamkollege Kallio begab sich am Montag auf die Suche nach den Sekundenbruchteilen, die ihm im Rennen am Sonntag offenbar fehlten. "Es war ein sehr guter Tag mit einem zufriedenstellenden Rückmeldung was die Zeiten betrifft", sagte der Finne anschließend. "Im Moment verfügen wir über keine großartigen technischen Neuerungen. Aber das wird sich bei den ersten Testfahrten 2010 ändern, wenn wir das neue Motorrad haben werden."

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