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Tom Lüthi muss derzeit pausieren: Noch gibt es keinen Moto2-Chassispartner © xpb.cc

Noch hat sich Teamchef Terrel Thien nicht für ein Moto2-Chassis entschieden, doch die Mannschaft um Tom Lüthi ist bereits komplett zusammengestellt

Eigentlich hätte Tom Lüthi schon bei den offiziellen Testfahrten in dieser Woche erstmals auf seiner neuen Maschine sitzen sollen, doch noch ist keine Entscheidung bezüglich des Moto2-Chassis für 2010 gefallen. Dies war ein Grund dafür, dass der Schweizer Rennfahrer bislang noch nicht in den Testbetrieb eingreifen konnte. In spätestens zwei Wochen soll diesbezüglich aber Klarheit herrschen.

"Wir haben natürlich mehrere Angebote eingeholt, jetzt gilt es eben, die besten Optionen abzuwägen", erklärt Teambesitzer Terrel Thien aus Düsseldorf. "In der engeren Auswahl befinden sich Moriwaki, Suter und KALEX. All die anderen Hersteller scheinen uns doch etwas zu exotisch zu sein."

Mittlerweile steht das ehrgeizige Projekt von Thien auf einer sattelfesten finanziellen Basis, sodass der 39-Jährige am vergangenen Wochenende beim Grand Prix in Valencia seine Mannschaftsbesetzung fixieren konnte. "Als Chefmechaniker von Tom konnten wir Alfred Willeke gewinnen", beginnt Thien mit seinen Aufzählungen.

Willeke arbeitete bis zur Einstellung des 250er-Projektes von KTM vor einem Jahr als Chefmechaniker für Hiroshi Aoyama und war in der abgelaufenen Saison im 125er-KTM-Team für Marc Marquez tätig. "Alfred hat sehr viel Erfahrung und zusammen mit Kuen von Lierop und Burkhard 'Hardy"' Does als Mechaniker hat Tom eine starke Technikercrew hinter sich", meint Thien.

Schrötter vor Rookie-Saison bei den 125ern

Das Grand-Prix-Team von Thien wird 2010 nicht nur in der neuen Moto2-Klasse vertreten sein - man wird darüber hinaus dem Überraschungsmann des vergangenen Wochenendes, Marcel Schrötter, in der 125er-Klasse den WM-Einstieg ermöglichen: "Für den Startplatz von Marcel haben wir das Okay von der IRTA", sagt Thien dazu.

"Wir suchen aber noch Geldgeber, um auch dieses Projekt von unserer Seite absichern zu können. HRC hat mir jedenfalls die volle Unterstützung zugesagt, was die technische Seite betrifft", so Thien. Schrötter wird in seiner Rookie-Saison in der Weltmeisterschaft auf seine bewährte Mannschaft vertrauen können.

Das jetzige Team wird sozusagen in Thiens Struktur eingegliedert: "Beginnend mit Toni Mang, der Marcel mit all seiner Erfahrung weiterhin unterstützen wird, bis hin zu Sepp Schlögel wird sich in Marcels Umfeld wenig bis gar nichts ändern", sagt Thien. "Ich glaube, das Ganze wird eine ehrliche Geschichte und schaut auch recht vielversprechend aus."

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