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War am Montag noch in Scot-Honda-Farben unterwegs: Hiroshi Aoyama © Honda

Hiroshi Aoyama testete am Montag erstmals eine MotoGP-Maschine - Japans Premierminister Yukio Hatoyama gratuliert zum 250er-WM-Titel

Einen Tag nach dem Gewinn der vorerst letzten 250er-Weltmeisterschaft der Rennsportgeschichte feierte Hiroshi Aoyama sein Debüt auf einer MotoGP-Maschine. Der Japaner startet künftig für das neugegründete Team des Schweizers Daniel Epp, der bislang mit Tom Lüthi in der 250er-Klasse vertreten war. Eingesetzt wird eine Kunden-Honda RC212V, die wie der Fahrer momentan noch in Scot-Honda-Farben daherkommt. Nach den ersten 40 Runden sagte Aoyama am Abend: "Es war für mich eine großartige Erfahrung."

Doch dem 250er-Champion fiel die Umstellung auf die 800-cm³-Viertakter-Maschine schwer. "Verglichen mit der 250er gab es beim Bremsen einen großen Unterschied. Daher hatte ich kein besonders gutes Gefühl. Aber für einen ersten Versuch war es okay", sagte Aoyama anschließend. "Wir hatten uns dazu entschieden keinerlei Fahrhilfen einzuschalten. Das bedeutete zwar, dass es etwas schwierig zu fahren war, aber es hat Spaß gemacht und es war nett durch die Kurven zu rutschen."

Spaß hatte der Japaner offensichtlich auch am Abend zuvor, als der Gewinn des WM-Titels ausgiebig gefeiert wurde. "Deshalb haben wir auch etwas später als die anderen Fahrer angefangen", sagte Aoyama am Montag. Am Dienstag erreichte den firschgebackenen Champion zudem noch ein Glückwunschschreiben aus seiner Heimat: Der japanische Premierminister Yukio Hatoyama gratulierte seinem Landsmann.

"Wir glauben, dass der WM-Titel der Beweis für deinen tagtäglichen Einsatz ist", heißt es in dem Schreiben aus Tokio. "Die Aktivitäten aller japanischen Athleten weltweit lässt die junge Generation Japans träumen und hoffen. Wir wünschen dir anhaltenden Erfolg bei deiner Tätigkeit."

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