vergrößernverkleinern
Casey Stoner landete am zweiten Testtag auf dem zweiten Rang hinter Lorenzo © Ducati

Noch hat man bei Ducati nicht das letzte Quäntchen Speed gefunden: Casey Stoner und Nicky Hayden wähnen sich aber auf einem guten Weg

Nachdem Ducati durch Casey Stoner zum Auftakt der Testfahrten in Valencia die Bestzeit geholt hatte, musste die italienische Motorradschmiede den Spitzenplatz am zweiten Tag der MotoGP-Probefahrten räumen. Jorge Lorenzo (Yamaha) sicherte sich knapp 2,5 Zehntel vor Stoner den ersten Platz, Nicky Hayden landete für Ducati auf dem fünften Rang unter 18 teilnehmenden Piloten.

"Aufgrund der heftigen Winde konnten wir am Montag nicht allzu viel Kapital aus der Testsession schlagen. Die Bedingungen waren am Dienstag wesentlich besser", sagt Ex-Champion Stoner. "Die neuen Motoreneinstellungen, welche ich bislang bevorzuge, verändern die Leistung des Bikes auf verschiedene Art und Weise - zum Beispiel am Kurvenausgang", gibt der Australier zu Protokoll.

"Wir müssen daher das Setup optimieren, um das meiste herauszuholen. Ich muss mich daran gewöhnen und meinen Fahrstil entsprechend anpassen. Das bedeutet möglicherweise, dass ich am Kurvenausgang nicht so hart und schnell ans Gas gehen, es dafür aber in den Kurven deutlich offener lassen kann", erläutert Stoner, der noch immer in der "Experimentierphase" steckt.

Zudem leistete der Ducati-Fahrer weitere Entwicklungsarbeit für Exklusivlieferant Bridgestone: "Wir haben den neuen Reifen von Bridgestone ausprobiert, der gut zu funktionieren scheint", so Stoner. "Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit, wie sich die Dinge entwickeln." Auch Teamkollege Hayden konnte erneut viele Erfahrungen sammeln und zeigte sich ähnlich positiv gestimmt wie Stoner.

"Am Dienstag haben wir uns hauptsächlich damit beschäftigt, unsere Eindrücke vom Montag zu bestätigen", sagt der US-Amerikaner. "Wir haben einige Tests in Bezug auf die neuen Lenkgabeln absolviert, beschäftigten uns mit anderen Belangen des Setups und auch mit den neuen Reifen. Wir konnten uns hier und da um einige Zehntel steigern", fasst Hayden seinen Testtag zusammen.

"Die Lücke zu den Spitzenreitern ist noch immer da, doch es war ein positiver Tag für uns. Wir konnten viele Runden abspulen und reichlich Daten sammeln. Am Mittwoch werden wir weitere Motoreneinstellungen ausprobieren und uns verschiedenen Setupvarianten widmen", so Hayden. "Wir müssen viel Druck machen, um die Rundenzeiten zu drücken und zur Führungsgruppe aufzuschließen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel