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Andrea Dovizioso hatte einen Highsider, biss sich aber durch den restlichen Tag © Honda

Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso stürzten sich auch am zweiten Tag der Probefahrten von Valencia in die Entwicklungsarbeit an der RC212V

Schnelle Rundenzeiten waren Honda am Dienstag nicht so wichtig, vielmehr stand das Sammeln von weiteren Daten im Vordergrund der Bemühungen. Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso legten wieder zahlreiche Runden auf der 4,005 Kilometer langen Rennstrecke bei Valencia zurück und bescherten ihren Ingenieuren viele wichtige Daten. Die Arbeit am Setup stand für Honda im Vordergrund.

"Wir hatten am Dienstag einen nützlichen Testtag", gibt Lokalmatador Pedrosa zu Protokoll. "Obwohl wir nicht allzu viele Runden abspulen konnten, machten wir doch einiges an Boden gut. Einige der Einstellungen, die wir am Bike und der Aufhängung vorgenommen haben, waren recht groß und erlaubten es uns, das neue Chassis vollkommen zu verstehen", so der spanische Rennfahrer.

"Bei solchen Änderungen verbringst du eben viel Zeit in der Box. Wir hatten es nicht auf superschnelle Rundenzeiten abgesehen. Wir wollten uns einfach mit den neuen Teilen vertraut machen und verstehen, wie Änderungen am Setup die Leistung beeinflussen. Das ist vollkommen normal, denn jetzt ist die Zeit, um diese Arbeiten zu erledigen. Es geht Schritt für Schritt", meint Pedrosa.

Teamkollege Dovizioso bestätigt die Eindrücke seines Honda-Stallgefährten: "Wir haben am Morgen sehr gut begonnen. Ich ging auf dem weichen Reifen hinaus, denn an diesen Pneu hatte ich mich schon am Montag gewöhnt und hatte damit auch meine beste Runde gefahren. Ich hatte ein gutes Gefühl damit. Die Streckenbedingungen und auch die Temperaturen waren besser als am Montag."

"So konnten wir viel nützliche Arbeit verrichten", hält der Italiener fest. "Als wir auf die härteren Reifen umrüsteten, wollte ich sie auf Temperatur bringen und zwang das Bike in ein paar leichte Slides, als ich plötzlich einen Highsider hatte - ohne Vorwarnung. Ich habe mich etwas an meiner Hüfte verletzt und das ist sehr schmerzhaft", so Dovizioso, der sich dennoch weiter am Testbetrieb beteiligte.

"Ich bin trotzdem weitergefahren und glücklicherweise sind die Schmerzen nicht so schlimm, wenn ich auf dem Bike sitze", sagt der Honda-Pilot und fügt abschließend an: "Insgesamt war ich zufriedener als am Montag - vor allem mit der Bremsstabilität. Am Mittwoch werden wir weitere Dinge ausprobieren und uns dabei auf das Chassis konzentrieren", kündigt Dovizioso an.

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