vergrößernverkleinern
Im Windschatten von Capirossi freundet sich Bautista mit dem Suzuki-Bike an © Suzuki

Während Loris Capirossi an der Entwicklung der GSV-R arbeitete, konnte sich Alvaro Bautista in Valencia weiter mit der Suzuki anfreunden

Zweigeteilte Aufgabenstellung bei Suzuki: Altmeister Loris Capirossi war am zweiten Tag der MotoGP-Testfahrten in Valencia wieder als Entwickler tätig, Rookie Alvaro Bautista durfte sich weiter auf sein neues Arbeitsgerät einschießen. Der spanische Youngster sammelte dabei viele wichtige Erfahrungen, wohingegen es Capirossi gelang, einen Sprung in der Zeitentabelle zu machen.

"Es war ein positiver Tag, denn wir konnten damit fortfahren, das Bike zu entwickeln", meint der Italiener. "Wir probierten viele verschiedene Dinge aus. Wir testeten eine neue Motorenspezifikation, einige Auspuffröhren sowie verschiedene Elektroniksysteme. Wir konnten uns verbessern und das ganze Team freut sich darüber. Das Ziel, noch schneller zu werden, liegt nicht so weit weg."

"Am Mittwoch gilt es, einige weitere wichtige Dinge zu verbessern - vor allem auf elektronischer Seite", kündigt Capirossi an. "Das Bike war am Dienstag im besten Zustand des gesamten Wochenendes. Nur deshalb waren wir deutlich schneller. Wir müssen uns schwer konzentrieren und am Mittwoch ordentlich ranklotzen. Wir wollen bei diesen Testfahrten möglichst viel über das Bike lernen."

Teamchef Paul Denning bestätigt die Eindrücke seines Fahrers: "Wir konnten am Dienstag eine Menge Arbeit erledigen und die Bedingungen waren recht freundlich - das hat uns geholfen. Loris konnte die Lücke zu den Spitzenreitern im Vergleich zum Renntag massiv verkürzen. Das liegt nicht zuletzt an einigen Modifikationen, welche in Valencia eingeführt wurden", erklärt der Suzuki-Boss.

"Der wichtigste dieser Schritte war zweifelsohne das Motorenupdate. Das hat sehr viel zur weichen Kraftübertragung und zur Kurvenausfahrt beigetragen", gibt Denning zu Protokoll. Lob hatte der Teamchef der Himmelblauen aber auch für seinen Neuzugang parat: Bautista habe auch am Dienstag schwer beeindruckt. "Er war überaus konstant und konnte seine Geschwindigkeit ständig verbessern."

"Sein Bike ist exakt in dem Zustand, wie es am Sonntag im Grand Prix gefahren wurde - ohne die Testteile, die Loris verwendet", erläutert Denning die besonderen Umstände dieses Tests für Bautista und fügt an: "Wenn man das im Hinterkopf behält, dann ist seine Pace überaus ermutigend für die Zukunft. Bislang ist dieser Test viel besser, als wir erwartet hatten. Wir sehen Licht am Horizont."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel