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Loris Capirossi probierte in Valencia zahlreiche neue Entwicklungen aus © Suzuki

Im Rahmen der Probefahrten von Valencia konnte Suzuki einige Fortschritte erzielen, doch Loris Capirossi würde am liebsten noch mehr testen

Von der Spitze waren die beiden Suzuki-Piloten bei den abschließenden Testfahrten in Valencia weit entfernt, dennoch zog man im Lager der Himmelblauen nach drei Zusatztagen in Spanien ein positives Fazit. Loris Capirossi widmete sich zum Saisonende intensiv der Weiterentwicklung seines Bikes, wohingegen Neuzugang Alvaro Bautista weiter an seiner Eingewöhnung bei Suzuki arbeitete.

"Wir haben auch am Mittwoch wieder hart gearbeitet, obwohl uns am Morgen nicht gerade sehr viel Zeit zur Verfügung stand", erklärt Capirossi. "Die neuen Teile waren überaus interessant und die Verbesserungen in Bezug auf den Motor sind so schlecht nicht. Die neue Abdeckung und die Auspuffrohre haben sich bewährt und insgesamt konnten wir uns um einige Zehntel verbessern."

"Wir müssen allerdings dringend eine Sekunde finden. Es stimmt mich sehr ungehalten, dass sich die Regeln so sehr verändert haben, denn jetzt können wir bis Februar keinen Test mehr bestreiten. In meinen Augen ist das der Meisterschaft nicht gerade zuträglich, denn wir brauchen einfach die Testfahrten, um unser Bike konkurrenzfähig zu machen", wettert der italienische MotoGP-Routinier.

"Im Februar werden wir unser neues Motorrad bekommen und ich kann nur hoffen, dass es von Anfang an schnell ist. Ich weiß aber, dass Suzuki alles gibt - sie hatten hier schließlich richtig viele neue Teile dabei", so Capirossi. "Das Gute ist, dass ich zu einhundert Prozent an Suzuki, mich selbst und das Team glaube. Ich werde sicherstellen, im Winter eine gute Form zu bewahren, damit ich 2010 bereit bin."

2010 will Suzuki eine bessere Figur abgeben

"Wenn wir ein gutes Bike haben, sollten wir uns 2010 in der Nähe der Spitze aufhalten können", meint Suzuki-Fahrer. Das hofft auch Teamchef Paul Denning: "Diese drei Tage waren ein guter Start in Richtung des Ziels, Suzukis Niveau in der MotoGP 2010 deutlich anzuheben. Wir hatten hier keine fundamentalen Neuerungen am Start, denn diese werden wir erst im Februar in Sepang einführen."

"Die Detailarbeiten, die von Loris durchgeführt wurden, haben das Motorrad allerdings leichter und konstanter zu fahren gemacht. Die Rundenzeiten sind nicht weiter spektakulär, doch wir sind nun deutlich näher an den Spitzenleuten dran als noch am Rennwochenende. Wir haben also durchaus Fortschritte erzielt", gibt Denning nach den Testfahrten in Valencia zufrieden zu Protokoll.

Viel Lob gab es für Rookie Bautista, der sich 0,7 Sekunden hinter Capirossi klassierte: "Alvaros Übergang zu den Viertaktern verlief reibungslos. Er scheint sich auf dem Bike sehr wohlzufühlen. Die drei Testtage hat er nicht als Test, sondern vielmehr als verlängerten Streckentag betrachtet. Er hatte viel Spaß dabei, die Charakteristiken des Bikes kennen zu lernen", berichtet Teamoberhaupt Denning.

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