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Shane Byrne war mit seiner Saison bei Sterilgarda gar nicht zufrieden © FGSport

Nachdem Shane Byrne bei Althea-Ducati für 2010 unterschrieben hat, kann er es kaum erwarten, an der Seite von Carlos Checa mit der Arbeit zu beginnen

Der Winter hat zwar noch gar nicht richtig begonnen, doch Shane Byrne ist bereits jetzt auf die Saison 2010, in der er bei seinem neuen Team Althea-Ducati an der Seite seines neuen Teamkollegen Carlos Checa richtig durchstarten will. Byrne hatte 2009 bei Sterilgarda-Ducati sein Debütjahr in der Superbike-Weltmeisterschaft absolviert. Doch das verlief für den Aufsteiger aus der britischen Meisterschaft nicht nach Plan.

Byrne konnte zwar vereinzelt Highlights setzen und belegte in der Endabrechnung Rang acht. Doch der Brite ist damit nicht sonderlich zufrieden. Vor allem bemängelt er, dass Sterilgarda die Entwicklung während der Saison nicht genug vorangetrieben hat. "Als ich in diesem Jahr in die Superbike-WM gekommen bin, hat man mir eine Million Versprechen gemacht. Aber über kurz oder lang war es ein schlechtes Jahr für alle und ich habe nicht viel von den Dingen bekommen, über die wir gesprochen hatten", sagt er gegenüber 'MCN'.

Er habe festgestellt, dass man die Maschinen in der Superbike-WM konstant weiterentwickeln muss, um auf Dauer konkurrenzfähig zu sein. In dieser Serie seien die Teams nach jeder Pause noch stärker. Jetzt hofft Byrne, bei Althea in einer Mannschaft zu sein, die diese Entwicklung auch vorantreibt. Er habe Teambesitzer Genesio Bevilacqua genau gesagt, was er wolle - und der habe alles in den Vertrag mit aufgenommen. Und dass Checa als anderer Pilot verpflichtet wurde, zeige, wie ernst Althea es meint. "Und Carlos würde so einen Wechsel nicht machen, ohne gewisse Garantien zu haben", ergänzt Byrne.

Sein Vertrag sei "wirklich cool", schwärmt Byrne. Und er wechselt nicht allein. Ducati schickt die Ingenieure, mit denen der Brite bei Sterilgarda gearbeitet hat, nun zu Althea. Für sie musste ohnehin ein neues Einsatzgebiet gefunden werden, da Sterilgarda 2010 von Ducati zu Aprilia wechselt. "Und vielleicht kommen auch zwei meiner Mechaniker mit", so Byrne.

Gefahren wird mit den GSE-Ducatis des Jahrgangs 2008, die für 2010 modifiziert werden. "Ich habe keine Ahnung, wie nah die Maschinen an den 2010er-Werks-Ducatis sein werden, aber ich bin sicher, dass sie konkurrenzfähig sein werden", betont Byrne. Ob die Bikes Mitte Dezember beim Test in Valencia schon gefahren werden können, ist noch unklar, doch Byrne hofft es: "Denn ich kann es kaum erwarten, damit zu fahren."

Besonders angetan ist er vom "Ride-by-Wire"-System, das er künftig zur Verfügung haben wird. Damit könne man aus der Maschine das Optimum herausholen: "Man kann die Elektronik auf einzelne Kurven einstellen und damit lässt sich das Bike wesentlich flüssiger fahren."

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