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Chris Vermeulen lässt kein gutes Haar an seinem bisherigen Arbeitgeber Suzuki © Suzuki

Chris Vermeulen lässt kein gutes Haar an seinem bisherigen Arbeitgeber Suzuki - Das Thema MotoGP hat sich für ihn erledigt

Nach vier vollen Jahren in der MotoGP kehrt Chris Vermeulen nun der Königsklasse den Rücken und kehrt zurück in die Superbike-Weltmeisterschaft, wo er 2004 und 2005 als Honda-Pilot erfolgreichere Zeiten erlebt hat als zuletzt. 2010 wird er dort im Kawasaki-Werksteam antreten. Und auf seine Zeit als Suzuki-Fahrer in der MotoGP blickt er im Zorn zurück.

Vermeulen hatte 2006 bei Suzuki angeheuert, weil er unbedingt in die MotoGP wollte, sein damaliger Arbeitgeber Honda für ihn aber noch ein weiteres Jahr in der Superbike-Weltmeisterschaft geplant hatte. Doch auf Erfolge wartete das Gespann Vermeulen/Suzuki vergeblich. Vier Jahre lang gelang der Anschluss an die Spitzenteams nicht. Während die anderen die Titel holten, konnten sich Vermeulen und seine Teamkollegen lediglich darum bemühen, ihren Rückstand auf die Topleute einigermaßen in Grenzen zu halten.

Für den Australier ist klar, wer da in den vergangenen vier Jahren versagt hat. "Dass ich in der MotoGP-WM nicht mehr Erfolg hatte, ist die Schuld von Suzuki", schimpft er gegenüber 'Speedweek'. Vermeulen hatte schon vor einigen Wochen öffentlich begonnen, sich darüber zu beklagen, dass man ihn mit falschen Versprechungen bei Suzuki gehalten habe und dass auf der technischen Seite aber nie etwas vorangegangen sei.

Mit dem Thema MotoGP habe er nun abgeschlossen, so der Australier. In der Königsklasse könne man nur erfolgreich sein, wenn man für Yamaha, Honda oder Ducati fahre. Da war aber für 2010 kein Platz mehr frei. Jetzt stellt er sich der nächsten Aufgabe: Kawasaki in der Superbike-WM zu einem Spitzenteam mitzuformen. Da bleibt ihm nur zu wünschen, dass er nicht dasselbe erlebt wie in der MotoGP.

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