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Arne Tode stieg in Almeria zum ersten Mal auf eine Moto2 © Motogermany

Arne Tode hat einen Dreitagestest mit der FTR-Moto2 absolviert - Chassis-Entscheidung noch nicht gefallen, auch Suter und Kalex noch im Rennen

Das neue Team Motogermany und Pilot Arne Tode haben in dieser Woche erstmals echte Moto2-Luft auf der Rennstrecke geschnuppert. Das Team absolvierte im spanischen Almeria einen Dreitagestest. Tode fuhr dabei mit der FTR-Moto2 aus England und die gesamte Mannschaft war von den ersten Eindrücken begeistert. Das Fazit von Teamchef Dietmar Franzen: "Moto2 fühlt sich sehr, sehr gut an."

Der Teamchef spricht von "traumhaften drei Tagen bei traumhaftem Wetter mit einem guten Motorrad, das aus dem Stand keine bösen Überraschungen bot und sehr schnelle Rundenzeiten zuließ." Zudem sei Tode gefahren, als ob er noch nie etwas anderes bewegt habe als eine Moto2. "Die Moto2 ist Arne Tode wie auf den Leib geschneidert", schwärmt Franzen.

Der Hinterreifen habe sehr gut funktioniert, am Vorderrad habe es jedoch Chattering-Probleme gegeben, so Franzen weiter. Dennoch sei Tode in der Lage gewesen, mit der mit normalem Serienmotor versehenen Maschine 1.38-Zeiten zu fahren: "Die Rundenzeiten kamen im normalen Testbetrieb, während unserer laufenden Abstimmungsarbeit, zustande und waren keinesfalls in irgendeiner Weise 'gepresst'."

Und so bilanziert Franzen: "Gutes Gefühl, gutes Feedback, gute Rundenzeiten. Was will man für einen ersten Rollout mehr erwarten." Auch der andere Teamchef Dirk Heidolf, der am Dienstag nach Almeria gereist war, zeigte sich von Todes Leistung beeindruckt.

Die nächsten Tests sollen bereits Mitte Dezember stattfinden. Mit welchem Motorrad, ist aber noch unklar. Zwar hat Motogermany den Test in Almeria mit der FTR absolviert, eine endgültige Entscheidung in Sachen Chassis ist aber noch nicht gefallen.

"Neben FTR und Suter haben wir auch noch ein aktuelles Angebot von Kalex erhalten", berichtet Franzen. "Wir machen uns die Entscheidung wirklich nicht leicht, wir wollen ein siegfähiges Paket haben, um Arnes Talent auch umsetzen zu können."

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