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Stefan Bradl wird in der Moto2 mit einem Chassis von Suter an den Start gehen © Kiefer

Der deutsche Rennstall von Stefan Bradl hat sich für den Chassis-Hersteller aus der Schweiz entschieden - Finanzierung durch Viessmann gesichert

Die 125er-Saison 2009 verlief für Stefan Bradl nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Nun will der 19-jährige aus dem bayerischen Zahling 2010 in der Premierensaison der Moto2 einen Neustart hinlegen. Sein Viessmann-Kiefer-Team konzentriert sich dabei mit zwei Fahrern voll und ganz auf eine Klasse - anders als in diesem Jahr, in dem man mit Bradl bei den 125ern und Vladimir Leonov bei den 250ern noch in zwei verschiedenen Kategorien unterwegs war.

Inzwischen wurde im Team von Stefan und Jochen Kiefer auch die Wahl des Fahrwerksherstellers für de Moto2 getroffen. "In der kommenden Saison werden wir definitiv für Stefan Bradl und Vladimir Leonov mit dem Suter-Chassis MMX an den Start gehen", weiß Teammanager Stefan Kiefer zu berichten. "Und auch die Firma Viessmann hat wieder die Unterstützung von Stefan Bradl zugesagt, sodass die Saison 2010 für ihn in der Moto2-Klasse finanziell abgesichert ist."

Das heißerwartete Eintreffen der Motorräder in der Teambasis in Idar-Oberstein steht unmittelbar bevor, sodass die Vorbereitungen für den ersten Test Anfang Dezember auf Hochtouren laufen. "Unser erster Test mit unseren beiden Piloten wird am 9./10. Dezember in Valencia sein", sagt Stefan Kiefer, der mit der Umstellung auf Viertakt-Technologie auch Änderungen in der Besetzung der Crew andenkt. "Viertakt-Motoren bringen andere Voraussetzungen mit sich. Daher wird es auch zu Umstellungen der technischen Crew kommen."

Wie bekannt sind die Fahrwerke des Schweizer Spezialisten Eskil Suter um den Yamaha-R6-Motor herum entwickelt worden. Aus diesem Grund werden für den ersten Test von Kiefer in Spanien die Motorräder mit unterschiedlichen Aggregaten aufgebaut. "In Valencia werden wir mit Motorrädern arbeiten, die sowohl einen Yamaha-Motor als auch einen der Honda CBR600RR eingebaut haben werden", meint Stefan Kiefer abschließend.

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