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Ein Test unter Realbedingungen bescherte einen perfekten Saisonabschluss © xpb.cc

Für den deutschen Shooting-Star in der 125ccm-Klasse, Jonas Folger, ist der Gaststart im letzten Rennen zur spanischen Meisterschaft 2009 äußerst erfolgreich verlaufen

Völlig unverhofft kam Jonas Folger am vergangenen Sonntag in Valencia noch zu einem Renneinsatz in diesem Jahr. Dabei beeindruckte der 16 Jahre alte Bayer bei überaus starker Konkurrenz in der Klasse 125ccm am Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo einmal mehr und landete einen ungefährdeten Sieg. Eigentlich sollte dieser Test, im Vordergrund stand ein erstes Kennenlernen der Aprilia RSA, schon unmittelbar nach dem Grand Prix in Valencia erfolgen.

"Die genauen Gründe, warum umdisponiert wurde, kenne ich nicht", erklärt WM-Zwölfte der 125ccm-Klasse. "Zuerst hatte es geheißen, wir werden unmittelbar nach dem letzten Grand Prix testen. Aus diesem Grund hatten wir auch den Rückflug erst für den Mittwoch nach dem Rennen gebucht! Daher waren wir auch etwas verwundert, als wir am Rennwochenende erfuhren, dass wir nicht testen werden. Anstatt dessen haben wir nun unter Rennbedingungen in der spanischen Meisterschaft trainiert."

Auf Empfehlung seines italienischen Rennstalles Ongetta nahm Folger die Gelegenheit wahr, um sich einen ersten Eindruck von der bekanntlich schwierig abzustimmenden Aprilia RSA zu verschaffen. "Diesen Einsatz in Valencia haben wir als reines Trainingswochenende betrachtet", so Folger. "Ich war mit meiner nächstjährigen Rennmaschine unterwegs. Es ist die RSA von Andrea Iannone, meinem diesjährigen Teamkollegen. Im Nachhinein betrachtet war es ein wertvolles Rennen, denn wir wissen jetzt ungefähr wie wir die RSA auf mich abstimmen müssen." Nach dieser letzten Trainingseinheit mit einem Rennmotorrad in diesem Jahr, plant der Youngster aus Mühldorf am Inn eifrig die"Trockenübungen" für die Wintermonate. "Ich werde erst nach den Weihnachtsferien zum Training nach Italien reisen", sagt Folger. "Mein Team hat in Imola ein eigenes Diagnostics-Center und so wie es im Moment ausschaut, werde ich auch nur dort trainieren. Das ist etwas schade, denn eigentlich würde ich auch gerne das Red-Bull-Trainingszentrum in Thalgau aufsuchen. Aber bis zu meiner Abreise nach Italien kann ich wenigstens die restliche Zeit des Jahres bei mir zuhause genießen."

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