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Stefan Bradl ist der Sohn des früheren Vizeweltmeisters Helmut Bradl © imago

Der deutsche Shootingstar bestätigt beim Qualifying in Australien seine bisherigen Leistungen und stellt einen Rekord auf.

Phillip Island - Stefan Bradl fuhr eine Woche nach seinem zweiten Saisonsieg in der Motorrad-WM auch beim Australien-Grand-Prix im ersten Qualifying wieder in der Spitzengruppe mit.

Der 18 Jahre alte Aprilia-Pilot konnte im Dauerregen von Phillip Island in 1:50,232 Minuten überzeugen, nachdem er zuvor im freien Training mit 245,9 km/h den schnellsten Topspeed aller Zeiten in der 125er-Klasse gefahren war.

"Wir stehen in der ersten Reihe, damit bin ich zufrieden. Für den Regen sind wir gerüstet, aber auch im Trockenen stehen wir sehr gut da, das macht mich schon mal zuversichtlich", sagte Bradl, der noch Außenseiterchancen auf den WM-Titel hat.

Cortese auf Rang neun

Bestzeit fuhr am Freitag WM-Favorit Mike Di Meglio. Der französische Derbi-Pilot wurde in 1:48,319 Minuten gestoppt und verwies den britischen Aprilia-Konkurrenten Danny Webb (1:49,093) und dessen Markenkollegen Michael Ranseder (1:49,537) aus Österreich auf die Plätze.

Neuntschnellster ebenfalls auf Aprilia war Sandro Cortese (1:50,851) aus Berkheim, 25. wurde Bradls Teamgefährte Robin Lässer (1:53,980) aus Isny.

Lokalmatador Stoner domniniert

Bei den 250ern stellte der Australier Alvaro Bautista seine Aprilia vorerst auf die Pole Position, während der entthronte Titelverteidiger Casey Stoner in der MotoGP-Klasse vor heimischer Kulisse auf Ducati dominierte.

Der 22-jährige Australier verbesserte den Rundenrekord auf 1:30,94 Minuten und war damit 0, 670 Minuten schneller als der sechsmalige Weltmeister Valentino Rossi (Yamaha). Der Italiener steht seit Sonntag als neuer MotoGP-Weltmeister fest.

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